Muldental
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ADAC vor Ort
Tipp der ADAC Redaktion
Schloss Colditz, eine Burganlage auf steilem Felsen aus dem 12. bis 16. Jh., ist in England besser bekannt als in Deutschland. 1933 begann man, es als Haftlager für 600 Antifaschisten zu nutzen, ab 1939 diente das Schloss unter der Bezeichnung Oflag IVc als Gefangenenlager für ranghohe Offiziere aus Westeuropa und England, darunter Churchills Neffe. Trotz schärfster Bewachung, der unzugänglichen Lage und schier unüberwindlichen Einzäunungen sind 31 spektakuläre Fluchtfälle dokumentiert, die später Stoff für Romane und Filme lieferten. Die Befreiung des Lagers erfolgte am 16. April 1945. Heute erzählt das Fluchtmuseum in den alten Mauern aus dieser Zeit. Auch ein 44 m langer Fluchttunnel wird gezeigt.
Tipp der ADAC Redaktion
Das einstige Wasserschloss an der Mulde, nur eine halbe Stunde von Leipzig entfernt, ist von einem Park im englischen Stil umgeben. Die historische, vierflügelige Schlossanlage stammt im Wesentlichen aus der Renaissancezeit, barocke Ergänzungen, Verfall, Neu- und Umbauten begleiteten es durch die Jahrhunderte. Im Schloss, dessen Räume auch für Veranstaltungen und Hochzeiten genutzt werden können, ist ein Restaurant untergebracht.
Tipp der ADAC Redaktion
Das Rathaus am Marktplatz von Grimma stammt aus der Zeit der Renaissance und beeindruckt durch einen markanten, mehrfach geschwungenen Giebel. Die Fassade im Giebelbereich ist durch Pilaster akzentuiert.
Tipp der ADAC Redaktion
Lange Straße und Brückenstraße bilden die Hauptachsen von Grimma. An deren Südende ragen die 46 m hohen, spitz zulaufenden Türme des romanischen Westwerks der Frauenkirche auf (12. Jh.). Das Langhaus entstand im 13. Jh. im Stil der Frühgotik, das Querhaus im 15. Jh.
Tipp der ADAC Redaktion
Das Kreismuseum Grimma in der früheren Mädchenschule präsentiert die Geschichte der Region von der Urgeschichte bis in die Gegenwart. Schwerpunkte sind u.a. die Lebens- und Arbeitsweisen früherer Jahrhunderte. Außerdem werden wichtige Persönlichkeiten vorgestellt.
Tipp der ADAC Redaktion
Gedichte von Joachim Ringelnatz sagen sogar Schulkinder gerne auf. Dieser verschmitzte Denker und Dichter (1883-1934) wurde in Wurzen als Hans Bötticher geboren. Wer ihn und seinen subtilen Humor schätzt, findet im Crostigall 14 das Geburtshaus des Dichters und im Kulturhistorischen Museum Wurzen die deutschlandweit größte Ringelnatz-Dauerausstellung . Das Museum befindet sich in dem bedeutendsten Renaissancegebäude der Stadt aus der Mitte des 16. Jh. Die umfangreiche ständige Ausstellung zeigt einmalige Objekte aus der reichen Stadt- und Kulturgeschichte von der Archäologie bis zur Gegenwart. Herausragende Einzelstücke sind der Pestkarren von 1607, Napoleons Tasse von 1813 oder der originale Seesack von Ringelnatz. Im Ringelnatz-Kabinett sind Erstausgaben, Fotos, Grafiken und Gemälde des Dichters ausgestellt, die seinen Lebensweg nachzeichnen. Der vierseitig umschlossene Arkadenhof lässt in den Sommermonaten Lesungen und Konzerte zum Erlebnis werden.
Tipp der ADAC Redaktion
Der Dom St. Marien zu wurzen wurde Anfang des 12. Jh. als Kirche des Wurzener Kollegiatstiftes im romanischen Stil errichtet und erlebte von Ende des 13. Jh. bis Ende des 15. Jh. mehrere größere Erweiterungen im Stil der Gotik. Seine beiden 42 m hohen Türme mit den barocken Hauben und Laternen befinden sich etwa in der Mitte des Langhauses.
Tipp der ADAC Redaktion
Der humoristische Dichter,r, Lyriker, Kabarettist, Zeichner und Maler Joachim Ringelnatz (1883-1934) wurde in Wurzen geboren. An ihn erinnert der Ringelnatzpfad mit 13 Sehenswürdigkeiten, die vor allem in der historischen Altstadt liegen. Der Rundgang führt untger anderem zu seinem Geburtshaus (geplante Wiedereröffnung im Jahr 2023), dem Ringelnatzbrunnen am Marktplatz, zum Kulturhistorischen Museum, dem Dom und dem Schloss. Stelen mit dem Konterfei von Ringelnatz und Gedichtauszüge markieren die Orte.
Tipp der ADAC Redaktion
Die romanische Kilianskirche von 1105 gehört zu den ältesten Kirchen Sachsens. Ihr Westportal zeigt schöne romanische Ornamente. Der Turm entstand Mitte des 16. Jh. 1957 wurde eine Silbermannorgel von 1722 eingebaut.
Tipp der ADAC Redaktion
Die 1721 erstmals urkundlich erwähnte Wassermühle wurde bis 1954 als Getreidemühle betrieben. Im Museum Wassermühle wird auf anschauliche Weise das Funktionsprinzip der Mühle und das Leben der Müllerfamilie dokumentiert. Eine kleine Schankstube hinter dem altdeutschen Backofen, ein Vorratskeller aus massivem Bruchstein, ein Viehstall und ein Kräutergarten zeugen vom Alltag eines Müllers. Zu besonderen Anlässen wird im Mühlenbackofen Brot gebacken und das Mahlwerk in Betrieb gesetzt. Interessante Veranstaltungen, auch für Kinder, finden sowohl im Museum, als auch im dazugehörigen Gasthaus ›Zur Wassermühle‹ statt.
Tipp der ADAC Redaktion
Von der 1243 am Ufer der Mulde gegründeten Zisterzienserinnenabtei Marienthron sind heute nur noch - malerisch von Bäumen umgebene - Außenmauern vorhanden. Eine berühmte Bewohnerin war Katharina von Bora (1499-1552), die spätere Ehefrau des Kirchenreformators Martin Luther. Sie kam im Alter von zehn Jahren in dieses Kloster und legte sechs Jahre später ihr Gelübde ab. Insgesamt lebte sie hier 14 Jahre lang. 1523 floh Katharina mit elf Mitschwestern von dem ungeliebten Ort nach Wittenberg. In den ehemaligen Lagergebäuden und Stallungen ist heute das stilvolle Hotel Kloster Nimbschen untergebracht.
Tipp der ADAC Redaktion
In der Ortsmitte von Kaditzsch entstand im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte aus den Ruinen eines privaten Landgutes in einem Fachwerk-Vierseithof ein Podium für die schönen Künste, die Literatur, die Musik und die Wissenschaft. Interessierte können die Denkmalschmiede natürlich direkt mit dem Auto anfahren, doch auch der halbstündige Spaziergang von Grimma aus durch den romantischen Juttapark hinauf auf das Steilufer lohnt. In der Denkmalschmiede ist ganzjährig ein vielfältiges Kulturprogramm geboten sowie ein empfehlenswertes Restaurant.
Tipp der ADAC Redaktion
Die Schiffmühlen als Sonderform der wassergetriebenen Mühlen prägten bis zum Ende des 19. Jh. ganz selbstverständlich das Bild der deutschen Flusslandschaften, doch verschwanden sie in Mitteleuropa restlos. In Höfgen fand sich eine Gruppe von Interessierten und Experten, die das in Vergessenheit geratene Prinzip dieser Mühlentechnologie aufgriffen. Seit 1992 wird die Anlage für die Versorgung der historischen Wasseranlagen im Jutta-Park betrieben. Das Museum Schiffmühle ist eine technische Schau- und Forschungsanlage, in der Besichtigungen und Fachvorträge stattfinden.
Tipp der ADAC Redaktion
Die parallel zur Mulde verlaufende Lange Straße und die Brückenstraße bilden das doppelte Rückgrat der Stadt. An ihrem Südende ragen die Ende des 12. Jhs. errichteten Türme des massiven romanischen Westwerks der Frauenkirche auf. Das Langhaus entstand im 13. Jh. im Stil der Frühgotik, das Querhaus im 15. Jh. Inmitten des Marktplatzes steht das dekorative Renaissancerathaus mit dem charakteristischen doppelläufigen Treppenaufgang. Die Lage an der Mulde brachte der Stadt immer wieder Hochwasser wie das Jahrhunderthochwasser 2002 und dann wieder 2013. Von Grimma führt ein schöner Wanderweg durch den üppigen Stadtwald und Juttapark nach Höfgen. Dieser Landschaftspark mit Aussichtsturm und Springbrunnen wurde im 19. Jahrhundert im englischen Stil angelegt.
Tipp der ADAC Redaktion
Eine als Museum eingerichtete Schiffmühle, also eine auf dem Fluss schwimmende Getreidemühle mit unterschlächtigem Wasserrad, eine Wassermühle mit Gasthaus, ein 370 Jahre altes Fährhaus und mehrere Ausflugslokale machen das an der Mulde gelegene Höfgen zu einem reizvollen Ausflugsziel.