Leipzig
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Wissenswertes
Familien bekommen beim Urlaub in Leipzig einiges geboten: Nicht nur der Leipziger Zoo ist spannend. Spaß erwartet die Kleinen im nahegelegenen Freizeitpark Belantis, im Clara-Zetkin-Park oder bei der Parkeisenbahn am Auensee. Wasserratten freuen sich auf Abenteuer im Kanupark Markkleeberg oder im berühmten Schreberbad. Im Kletterwald geht’s hoch hinaus.
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Berühmte Erfindungen aus Sachsen
Nach dem Aufstehen geht es ins Bad, die Zahnpasta aus der Tube gedrückt, die Zähne geputzt und mit Odol nachgespült. Dann zum Frühstück frischen Filterkaffee oder einen Teebeutel in die Porzellantasse, dazu etwas Kondensmilch. Schnell noch in der Tageszeitung geblättert, und der Tag kann beginnen – echt sächsisch, denn alles was den Morgen angenehm macht, wurde in Sachsen erfunden. Und noch mehr. Erfolgsgeschichte sächsischer Erfindungen 1886 entwickelten die Brüder Pfund die Kondensmilch, mit so großem Erfolg, dass sie ihr Hauptgeschäft, Pfunds Molkerei in der Bautzener Straße 79, komplett mit Kacheln von Villeroy & Boch ausstatten lassen konnten. Odol, ein Mundwasser, das bis heute auf dem Markt ist, entstand 1893 und machte seinen Erfinder, den Dresdner Karl-August Lingner, zum Millionär. 1911 stiftete er das Deutsche Hygiene-Museum. 1907 stellte Dr. Ottomar Heinsius von Mayenburg in seiner Apotheke am Altmarkt erstmals Zahnpasta maschinell her, verpackte sie in Tuben und nannte sie Chlorodont. Ein Beispiel für den weiblichen Erfindergeist ist Christine Hardt, die 1899 mit dem ›Frauenleibchen als Brustträger‹ den ersten BH zum Patent anmeldete. Ebenfalls heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken ist der von Melitta Bentz erdachte Kaffeefilter. Sie ließ ihn sich 1908 patentieren und gründete die Firma Melitta. Porzellan und PC aus Sachsen Der Bogen sächsischer Erfindungen lässt sich schier unendlich weiter spannen: Friedrich Böttger und Walter Ehrenfried von Tschirnhaus entwickelten 1708 in Dresden das erste Porzellan. Zwei Jahre später richtete August der Starke in der Albrechtsburg von Meißen die erste Porzellanmanufaktur Europas ein. Der in Meißen geborene Samuel Hahnemann begründete 1796 die Homöopathie. Lange vor den Schweizern, 1839, produzierte Jordan & Thimaeus in der Dresdner Neustadt die erste Milchschokolade. Auch die Thermoskanne (Adolf Ferdinand Weinhold, 1881), der Bierdeckel (Robert Sputh, 1892), die Tageszeitung (Timotheus Ritzsch, 1650) und der Teebeutel (R. Seelig & Hille, 1929) stammen aus Sachsen. ›Erika No. 1‹ hieß die erste, 1910 in Dresden hergestellte Reiseschreibmaschine. Ebenfalls aus Dresden stammen das Tonband (1928) und das von Manfred von Ardenne entwickelte Prinzip der Fernsehübertragung (1931). Im Zeiss-Ikon-Werk im Ernemann-Bau, in dem heute die Technischen Sammlungen Dresden untergebracht sind, wurden im Jahr 1932 und 1936 bahnbrechende Erfindungen gemacht, die Kleinbildkamera und die Spiegelreflexkamera. Auch der Vorläufer des PCs, der erste Tischrechner, entstand 1963 in Dresden. Fortan war die Stadt Zentrum der DDR-Mikroelektronik. Sächsische Erfindungen mit Zukunft Noch heute belegt Dresden bei Patenten den ersten Rang, meist sind es Erfindungen der Marke Hightech, der Mikroelektronik und Nanotechnologie: Aus Dresden kommen Leuchtdioden auf biegsamen Folien und Solarzellen aus Sprühdosen.Mehr erfahren
Fürst Pückler Parks in Muskau und Branitz - Meisterwerke der Gartenkunst:
Die Landschaftsgärten, die er schuf, zeigen Leichtigkeit des Natürlichen, Überwindung von Regeln und gleichzeitig ihre Beherrschung. Er löste sich von symmetrischen Konzepten der Vergangenheit, spielte mit Effekten von Licht und Schatten, Durchblick und Sichtbeziehung, wollte Natur in Szene setzen. Seine Ideen legte Fürst von Pückler-Muskau 1834 in der Abhandlung ›Andeutungen über Landschaftsgärtnerei‹ dar – und er hat sie, als einer der führenden Landschaftsgestalter seiner Zeit, verwirklicht. Fürst Pückler Park Bad Muskau 1785 im Neuen Schloss zu Muskau geboren, wurde Hermann Internatszögling in Bautzen und studierte später u.a. Jura. Als Leutnant in Dresden fiel er vor allem durch Skandale auf. 1804 bereiste er Europa, übernahm bald den Familienbesitz und wurde 1822 zum Fürsten erhoben. Auf einer Reise nach England 1814 hatten ihn die dortigen Garten- und Parkanlagen derart begeistert, dass er daran ging, den Muskauer Park neu zu gestalten. Er ließ 800 000 Bäume und 42 000 Büsche anpflanzen, er leitete die Neiße um und versetzte sogar ein ganzes Dorf. 1817 heiratete der Gartenkünstler Lucie Hardenberg und ließ sich 1826, in Geldnöte geraten, auf dem Papier von ihr scheiden, um eine neue, lukrative Ehe eingehen zu können. Doch Hermanns Liebesbriefe an Lucie lassen keinen Zweifel, dass es sich um eine Scheidung nur zum Schein gehandelt hatte. Fürst Pücker liebte Landschaftsparks, Eis und weiße Hirsche Er lebte auf großem Fuß, reiste u.a. in den Nahen Osten, war in Berliner Lokalen bekannt, fuhr gar Unter den Linden in einer von weißen Hirschen gezogenen Kutsche vor. Zu dieser Zeit kreierte ein Konditor in Berlin das Fürst-Pückler-Eis in den Farben des Hauses Pückler. 1845 musste der Fürst den Stammsitz in Muskau verkaufen und zog sich nach Branitz bei Cottbus zurück. Hier begann er noch einmal mit einer Parkgestaltung nach englischem Vorbild – ein Meisterstück war das Ergebnis. 1871 starb Pückler-Muskau. Seinem Wunsch gemäß wurde sein Herz in Säure aufgelöst. Seine übrigen sterblichen Reste wurden bei seiner ihm vorausgegangenen Frau Lucie in der Branitzer Seepyramide bestattet.Mehr erfahren

Ferienregion Mittlere Elbe - alles im Fluss rund um Magdeburg, Leipzig und Halle
DIe Ferienregionen rund um die Mittlere Elbe erstrecken sich auf die Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Bezeichnung Mittlere Elbe steht in erster Linie für eine naturnahe Flusslandschaft, deren Auwälder regelmäßig überflutet werden. Mittelalter bis Bauhaus zwischen Naumburg, Leipzig, Magdeburg und Dessau Darüber hinaus reicht der touristische Erlebnisraum von den Ufern der Mittelelbe bis zu den südlich gelegenen Städten Naumburg und Zeitz. Das Zentrum dieses Gebiets markieren die sächsische Metropole Leipzig sowie die Industrie- und Kulturstadt Halle in Sachsen-Anhalt. Direkt an der Elbe liegen Magdeburg, die Bauhaus-Stadt Dessau, das zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobene Gartenreich Dessau-Wörlitz und die Lutherstadt Wittenberg. Freizeit: Wassersport, Radfahren und Wandern Abwechslungsreiche Naturerlebnisse und erholsame Aktivitäten auf Hunderten Kilometern Rad- und Wanderwegen versprechen Dübener und Dahlener Heide nordöstlich von Leipzig sowie die Radwege an Elbe, Saale und Mulde. Ein breites Wassersportangebot von Segeln über Kitesurfen, Tauchen bis Stand Up Paddeling erwartet Touristen im Leipziger Neuseenland. Viele der Landstriche nördlich und südlich von Leipzig und Halle, in die der Braunkohletagebau tiefe Wunden gerissen hat, wurden inzwischen geflutet und haben sich in attraktive Freizeitareale und Seenlandschaften verwandelt, die zum Baden, Segeln und Surfen einladen. Kultur in Leipzig Jung, modern und pulsierend präsentiert sich die Universitäts-, Buch- und Messestadt Leipzig, die sich zum Geschäfts- und Kulturzentrum in Deutschlands Osten entwickelt hat. Mit der Neuen Leipziger Schule hat die Stadt sogar eine eigene Richtung der Malerei geprägt.Mehr erfahren

Urlaub in Sachsen: Kunst in Dresden, Wandern in Erzgebirge und Elbsandsteingebirge
Das von dem Dichter Johann Gottfried Herder als Elbflorenz gepriesene Dresden ging in einer der schrecklichsten Bombennächte des Zweiten Weltkriegs Mitte Februar 1945 zugrunde. Doch nach Jahrzehnten des Wiederaufbaus und der historischen Rekonstruktion ist Dresden heute wieder die strahlende barocke Residenzstadt: Mit Bauwerken wie dem Zwinger, dem Residenzschloss und der Frauenkirche wurde sie ganz entscheidend geprägt von den beiden Kurfürsten Friedrich August I., besser bekannt als August der Starke, und seinem Sohn Friedrich August II. Auch außerhalb Dresdens haben sich die sächsischen Kurfürsten durch Bauwerke verewigt. So lassen sich landauf, landab prachtvolle Schlösser besichtigen, vom Jagdschloss Moritzburg bis zum Wasserschloss Pillnitz mit seinem herrlichen Park. Wanderparadiese in Sachsen Aktivurlauber kommen in Sachsen voll auf ihre Kosten. Das Erzgebirge wartet mit Wanderwegen und Sportmöglichkeiten für jede Jahreszeit auf. Klettersportler bevorzugen die steilen Felsen des Elbsandsteingebirges. Und wer es etwas gemütlicher will, erkundet die Elbe zwischen Meißen und Bad Schandau, mit dem Rad oder per pedes.Mehr erfahren
Beliebte Regionen und Orte
Häufig gestellte Fragen
Der Besuch von Kirchen und Passagen sowie des zeitgeschichtlichen Forums, der Leipziger Markt, der Südfriedhof, die Industrieanlage Alte Spinnerei und vieles mehr sind gratis.