Die Kleinstadt wurde im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört. Noch zu großen Teilen intakt ist aber ein Mauerring, der im Mittelalter zur Befestigung diente. Vom Anklamer Tor, einem der zwei erhaltenen massiven Backsteinstadttore, kann man diesen Ring ein Stück im Grünen entlang spazieren. Am anderen Ende des Ortes steht das Neubrandenburger Tor. Die Hauptstraße dazwischen säumen Wohnblöcke aus DDR-Zeiten - nicht unbedingt schön, aber historisches Dokument.
Von den zwei betagten Stadtkirchen ist nur noch die Marienkirche (15. Jh.) funktionstüchtig. Die ältere Nikolaikirche (13. Jh.) brannte im letzten Krieg aus und gibt eine malerische Ruine ab.
Rund um Friedland erstrecken sich die Brohmer und Helpter Berge - eine Idylle mit Wiesen, Wäldern und Seen, die vor allem Radfahrer zu schätzen wissen.