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Heilsbronn, Museum Vom Kloster zur Stadt
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum Vom Kloster zur Stadt

Heilsbronn
Das ehemalige Zisterzienserkloster war im Mittelalter eines der reichsten des Landes mit großen Besitztümern zwischen Main und Donau. Im Konventsgebäude zeigt das Museum ›Vom Kloster zur Stadt‹ seine Baugeschichte und Bedeutung.
Lichtenau
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Lichtenau

Lichtenau
Eine Stadt wie eine Festung: Wer die Nürnberger Burg kennt, wird beim Anblick der Festung Lichtenau sofort daran erinnert. Die Türme und Mauern sehen denen der mächtigen Reichsstadt ähnlich: Lichtenau war über Jahrhunderte in nürnbergschem Besitz, ein vorgeschobenes Bollwerk gegen die Ansbacher Markgrafen. Heute ist im Schlossgebäude eine Außenstelle des Nürnberger Staatsarchivs untergebracht, das hier über 500 t Akten eingelagert hat. Ein anderer Teil der Festung wird privat genutzt. Besichtigung ist nur von außen möglich, der Innenhof ist frei zugänglich.
Wolframs-Eschenbach, Museum Wolfram von Eschenbach
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum Wolfram von Eschenbach

Wolframs-Eschenbach
Wolfram von Eschenbach ist ein Sohn dieser Stadt und dank seines ›Parzival‹ einer der bedeutendsten deutschen Dichter des Mittelalters. Das Museum führt in seine Zeit und sein Werk.
Heilsbronn, Münster Heilsbronn
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Münster Heilsbronn

Heilsbronn
Die Abteikirche des Zisterzienserklosters wurde 1132-39 erbaut und war von 1297 bis 1625 die Grablege der mächtigen Hohenzollern. Im streng romanischen Mittelschiff ruhen die drei ersten Kurfürsten von Brandenburg sowie mehrere Markgrafen von Ansbach in monumentalen Hochgräbern.
Wolframs-Eschenbach
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Wolframs-Eschenbach

Wolframs-Eschenbach
Hier wurde Wolfram von Eschenbach geboren, dank seines ›Parzival‹ der bedeutendste deutsche Dichter des Mittelalters (Ende 12. Jh./Anfang 13. Jh.). Zwar wird er mit einem Museum geehrt, doch die Attraktion ist die Stadt selbst. Der vollständig erhaltene Mauerring mit Tortürmen und Wehrgängen und der 1956 mit farbigen Dachziegeln eingedeckte Kirchturm des Liebfrauenmünsters aus dem 13. Jh. geben mit dem Ortsweiher eine respektable Filmkulisse. Von jahrhundertelanger Herrschaft des Deutschen Ordens zeugen ein Renaissanceschlösschen, das als Rathaus dient, und die benachbarte ›Alte Vogtei‹. Sgraffito genannte Kratzputzdekoration ziert das Fürstenhaus daneben.
Heilsbronn, Klosterkirche
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Heilsbronn

Heilsbronn
Die Kleinstadt duckt sich in eine Senke des Rangaus. Das beim ›Bronn des Heils‹ errichtete ehemalige Zisterzienserkloster war im Mittelalter eines der reichsten des Landes und die 1132–39 erbaute Abteikirche bereits von 1297 bis 1625 die Grablege der mächtigen Hohenzollern. Unweit des Münsters steht das kleine, über der namensgebenden Quelle errichtete Brunnenhaus.
Wolframs-Eschenbach, Liebfrauenmünster
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Liebfrauenmünster Wolframs-Eschenbach

Wolframs-Eschenbach
Das Liebfrauenmünster aus dem 13. Jh. bewahrt einen 1510-20 geschnitzten Rosenkranzaltar aus dem Umkreis des Veit Stoß. Der Kirchturm wurde 1956 mit farbigen Dachziegeln eingedeckt.
Wolframs-Eschenbach, Mauerring
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Mauerring

Wolframs-Eschenbach
Der vollständig erhaltene, trutzige Mauerring mit Tortürmen und Wehrgängen gibt der Stadt einen würdigen Rahmen. Eine halbe Stunde dauert der Spaziergang rundherum.
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Odenwald und Spessart - wo Bischöfe bauten und edle Tropfen reifen

Mit Spessart, Odenwald und Franken treffen die drei Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zusammen. Bindeglied aller ist der Main, der den Spessart im Süden zum Odenwald, im Osten nach Franken begrenzt. Weitere Flüsse sind der Rhein, zu dessen Ebene im Westen die Bergstraße abfällt, im Süden der Neckar und im Osten die Tauber. Das Ausgleichs­klima entlang der Flüsse lässt exzellente Weine, an der hessischen Bergstraße sogar Mandeln und ­Zitrusfrüchte gedeihen. Und es liefert viel frische Luft zum Bootfahren, Radeln oder Wandern.  Rot ist der Wein in Klingenberg am Fuß des Spessarts, und sandsteinrot thront auch das Schloss Johannisberg in Aschaffenburg über dem Main. Im Hinterland, dem dichten Spessartwald, schützen Burgen mittelalterliche Fachwerkstädte. Von Wäldern und Flüssen Fachwerk kennzeichnet auch die kleinen ummauerten Winzerorte, die ›wehrhaften Zwerge im Fränkischen Weinland‹, wo der kräftig-fruchtige und für Franken typische Silvaner die Bocksbeutel füllt. ­Das Kunstzentrum der Re­gion ist Würzburg, dessen fürstbischöfliche Residenz ein exzellentes barockes Gesamtkunstwerk darstellt und bereits seit 1981 zum UNESCO-Weltkultur­erbe zählt.  Weiter südlich mäandert die Tauber durch ihr ›Liebliches Tal‹. Hier locken die Mittelalteridylle Rothenburgs sowie die ausdrucksstarken Schnitz­altäre Tilmann Riemenschneiders. In Heidelberg am Neckar treffen sich Touristen aus aller Welt und bewundern die Traumkulisse des Schlosses.In Mannheim richtet sich der Blick entweder auf die zeitgenössischen Exponate in der Kunsthalle oder gar gen Himmel im Planetarium. 
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Bier aus Franken: Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

»Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bierregion par excellence. Hier vereinen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier­imperium. Die meisten sind mittelständische Unternehmen oder sogar Familienbetriebe, die nur für den Aus­schank im eigenen Gasthof brauen. Stilecht im Seidla Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten – vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert, und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Am besten schmeckt das fränkische Bier ›aufm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höch­stadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an.  Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, zu denen sich ein buntes Publikum rund um den starken, dunklen Gerstensaft versammelt. Auf Bier-Schmecker-Tour In Franken gehört Bier zur Kultur, und deshalb wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Brauereimuseen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränki­schen Schweiz stehen Brauereiwanderungen auf dem Programm, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis bietet die ›Bier-Schmecker-Tour‹ in Bamberg: Die Teilnehmer erkunden, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die vielfältige Bamberger Bierlandschaft.
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