Auf der Deutschlandkarte befindet sich Quedlinburg ziemlich genau zwischen Hannover und Leipzig. Seit 1994 trägt Quedlinburg den Zusatz UNESCO-Welterbestadt. Als Urlaubsziel begeistert der Ort in Sachsen-Anhalt nicht nur wegen seiner kulturell bedeutenden Schauplätze wie dem Fachwerkmuseum im Ständerbau. Ausflugsziele wie der Stiftsberg mit der berühmten Kirche und dem Quedlinburger Schloss oder der benachbarte Brocken im Harz sind bei Reisenden beliebt. Der Stadtplan der mittelalterlichen Altstadt weist mehr als 1.300 Fachwerkhäuser auf.
Der Schlossberg auf der Quedlinburg-Karte
Zum Welterbe der UNESCO zählt vor allem die ehemalige Quedlinburger Königspfalz, eine Burg, die 929 von Heinrich I. an seine Frau Mathilde übertragen wurde. Nach seinem Tode wandelte sie die Burg in den Sitz eines Damenstiftes um. Auf dem Schlossberg befindet sich das Schlossmuseum, das in einem Renaissance-Schlossbau untergebracht ist. Für Geschichtsinteressierte bietet die Historische Bibliothek nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, in einigen der rund 40.000 Bücher zu stöbern.
Quedlinburg-Reisetipps für die Umgebung
Wer seinen Urlaub in der Region verbringen und eine möglichst interessante Route planen möchte, sollte den berühmten Brocken im Harz nicht vergessen. In der kalten Jahreszeit ist das größte Skigebiet des Harzes ein beliebtes Wintersportziel, während man in der schneefreien Zeit zum Beispiel die Sommerrodelbahn Brocken-Coaster besuchen oder auf den Gipfel wandern kann.
Quedlinburg-Routenplaner: Kulturdreieck Gernrode
Bei einer Reise nach Quedlinburg darf ein Abstecher ins etwa 7 km südlich gelegene Gernrode nicht fehlen. Das sogenannte Kulturdreieck der Stadt bietet neben der Stiftskirche St. Cyriakus mit ihrem romanischen Kirchenbau und der dreischiffigen Krypta weitere Highlights wie die alte Elementarschule und eine Nachbildung des Heiligen Grabes Christi.