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ADAC vor Ort
Wolfratshausen, Märchenwald Isartal
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten

Freizeitpark Märchenwald im Isartal

Wolfratshausen
Den ganzen Tag Karussell, Mini-Eisenbahn und Achterbahn fahren - das lieben kleinere Kinder im Märchenwald im Isartal.
Ebenhausen, Kloster Schäftlarn
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster Schäftlarn

Ebenhausen
Die Rokokokirche der Benediktinerabtei Schäftlarn wurde von François de Cuvilliés d. Ä., Johann Baptist Gunetzrhainer und Johann Michael Fischer erbaut. Das Innere macht mit Johann Baptist Zimmermanns Deckenfresken und Stuckaturen einen luftigen Eindruck. Das Kloster dient als Schule und Internat und ist nicht öffentlich zugänglich.
Wolfratshausen
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Wolfratshausen

Wolfratshausen
Die Marktstraße in Wolfratshausen zeugt vom Wohlstand, den Holzhandel, Schnitzerei und Braukunst brachten. Im 19. Jh. transportierten 10 000 Flöße jährlich Holz und andere Güter aus dem Oberland auf der Isar nach München, weiter nach Wien und bis ans Schwarze Meer. Der Bau der Eisenbahnlinie 1896 setzte der Flößerei ein Ende. Heute starten die 18 m langen und 7 m breiten Holzflöße in Wolfratshausen zur feuchtfröhlichen Gaudi. Rund 60 Fahrgäste erleben Blasmusik, Bier und bayerische Brotzeit auf dem Fluss. Die Fahrt endet in München an der Floßlände. Man muss frühzeitig buchen: info@isarflossfahrt.de oder Fax (089) 87 13 97 44.
Wolfratshausen, Floßfahrt auf der Isar
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Floßfahrt auf der Isar

Wolfratshausen
An der Marienbrücke in Wolfratshausen starten die 18 x 7 m großen Holzflöße mit 60 Personen isarabwärts nach München-Thalkirchen. Auf der 30 km langen Fahrt geht es durch drei Rutschen (u.a. Mühltaler Rutsche, 360 m lang, 30 Prozent Gefälle, 40 km/h). Für Essen, Trinken und Musik ist gesorgt, WC an Bord. IPS München Events, Tel. (089) 8 71 23 99, Einzelplatzbuchungen bei Schrall Veranstaltungen, Tel. (08171) 48 31 90.
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Oktoberfest Plan: Die 12 größten Festzelte in der Übersicht

Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Traditionell findet die Wiesn, wie das Oktoberfest unter Einheimischen genannt wird, auf der Theresienwiese statt und dauert 16 Tage lang. Hauptanziehungspunkt sind die riesigen Bierzelte der großen Münchener Brauereien, in denen die Besucher bayerische Spezialitäten und das speziell für die Wiesn gebraute Starkbier genießen können, welches traditionell in 1-Liter-Maßkrügen serviert wird. Bayerische Musik- und Tanzgruppen sorgen hier für ein buntes Programm und rahmen die feuchtfröhliche Schunkel-Stimmung in den Zelten. Wirft man einen Blick auf den Übersichtsplan des Oktoberfests, sieht man sofort: Alle großen, traditionellen Festzelte befinden sich in der Wirtsbudenstraße. Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest für Jung und Alt Rund um die Bierzelte locken zahlreiche Fahrgeschäfte und Attraktionen für die ganze Familie die Menschen zur Wiesn-Gaudi. Das Angebot reicht vom kinderfreundlichen Kettenkarussell über Kult-Klassiker wie das Teufelsrad und die Turmrutsche Toboggan bis hin zur Virtual-Reality-Grusel-Bahn Dr. Archibald - Master of Time und zum 80 m hohen Freifallturm Skyfall. Mega-Ausblick und Adrenalinkick sind hier garantiert. Ein Highlight ist die Achterbahn Olympia Looping, die zu den größten mobilen Achterbahnen der Welt gehört. Oide Wiesn: Gemütliche Volksfeststimmung mit Tradition Einen eigenen Bereich nimmt die Oide Wiesn ein, was soviel wie altes Oktoberfest bedeutet und 2010 zur Feier des 200. Jubiläum des Volksfestes etabliert wurde. Seitdem findet die Oide Wiesn jedes Jahr statt, außer das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest ist angesetzt. Dieses wird jedoch nur alle vier Jahre abgehalten. Für den Zutritt zur Oiden Wiesn müssen Erwachsene ein Ticket lösen, die Fahrt mit den dortigen Fahrgeschäften ist dafür wesentlich günstiger. Auf dem Lageplan befindet sich die Oide Wiesn im südwestlichen Teil der Theresienwiese. Der Eingang liegt unweit des Riesenrads.
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Märchenkönig Ludwig II. – ein Monarch in seiner eigenen Welt

Die Rätsel um Leben und Tod König Ludwig II. gehören untrennbar zu Bayern. 1845, als der Erbprinz im Münchener Schloss Nymphenburg geboren wurde, herrschte sein Großvater Ludwig I. in Bayern. Ihm folgte Max II., der das Land so streng regierte, wie er Ludwig und dessen jüngeren Bruder Otto erzog. Als Maximilian II. 1864 starb, wurde Ludwig II. von Bayern zum König gekrönt, im Alter von 18 Jahren. In innen- und außenpolitisch turbulenter Zeit ging er mit Eifer und Idealismus ans Werk.  Schöngeist im Krieg 1866 wurde Bayern gegen den Willen Ludwigs in den Krieg Österreichs gegen Preußen verwickelt. Nach der Niederlage musste sich Bayerns Armee dem preußischen Oberbefehl unterstellen, ein Umstand, der das Land 1870 in den deutsch-französischen Krieg zog. 1871 gelang Bismarck die Reichsgründung. Ludwig schmerzte die Preisgabe der bayerischen Souveränität, immerhin erhandelte er etliche Sonderrechte.  Er muss einsam gewesen sein, der junge König. Seine Homosexualität konnte er nicht offen leben. Eine Verlobung mit Herzogin Sophie von Bayern währte nicht lange. Tief verbunden fühlte sich Ludwig seiner Großcousine Sisi, der österreichischen Kaiserin Elisa­beth. Es war keine erotische Beziehung, sondern eine Wesensverwandtschaft: Beiden war die Krone eine Last, beide waren fantasievoll, beide galten als exzentrisch, beide liebten ihre oberbayerische Heimat.  Förderer der Musik Richard Wagners und Bauherr von Schloss Neuschwanstein Den tiefsten Einfluss auf Ludwig übte Richard Wagner aus. Der zu dieser Zeit hoch verschuldete Komponist konnte mit Ludwigs Hilfe sein Werk fortsetzen und schenkte dem jungen König dafür die Fantasiewelten seines Musiktheaters. Schon bald zwang die bayerische Regierung Ludwig, Wagner zu entlassen und seinen Traum aufzugeben, über den Isarauen ein gigantisches Festspielhaus zu bauen. Ludwig, schwer enttäuscht, plante danach kein Bauwerk mehr für die Öffentlichkeit, nur für sich selbst. Zuerst baute Ludwig II. Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen, dann das märchenhafte Schloss Neuschwanstein in der Nähe von Füssen, danach nach Vorbild des  französischen Versailles, sein Schloss Herrenchiemsee mitten im Chiemsee.  Absturz und rätselhafter Tod Er gab Staatsgelder mit vollen Händen aus und vernachlässigte seine Amtsgeschäfte. Eine von der bayerischen Regierung eingesetzte Ärztekommission urteilte ohne Untersuchung, dass die »geistigen Kräfte seiner Majestät zerrüttet« seien. Ludwig wurde 1886 entmachtet und nach Schloss Berg gebracht. Hier starb er am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Unfall? Selbstmord? ­Gewalttat? Man weiß es nicht. In Berg markiert ein Holzkreuz im See wenige Meter vom Ufer entfernt die Stelle, wo man die Leiche des Königs fand.
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