Viele Reisetipps für Göttingen drehen sich rund um die Altstadt und deren Denkmäler. Das ist keine Überraschung, denn die niedersächsische Universitätsstadt wurde bereits im 12. Jh. gegründet. Doch auch im Umland listet der Reiseführer lohnende Ziele: Göttingen liegt im wunderschönen Leinetal, umgeben von Flüssen und dichten Wäldern.
Die Gänseliesel im Zentrum der Stadt
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Gänseliesel. Das ist der Jugendstilbrunnen mit Göttingens meist geküsstem Mädchen, denn es ist Brauch, der Bronzefigur aus dem Jahr 1901 einen Kuss zu geben. Sie befindet sich vor dem Alten Rathaus, das aufgrund seiner historischen Architektur ebenfalls zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört. Der Kernbau stammt noch aus dem Jahr 1270.
Grüne Idylle im Stadtgebiet
Göttingen befindet sich nicht nur umrundet von grünen Oasen, auch mitten im Stadtgebiet ist eine solche zu finden. Der Botanische Garten gehört mit seinen 12.000 Pflanzenarten zu den Highlights für Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber. Die Pflanzen sind sowohl in historischen Gewächshäusern als auch im Freiland zu bestaunen. Zu den wichtigsten Grünflächen gehört außerdem der Park Cheltenham, der viel Wissenswertes zu den Themen Biodiversität und Klimaschutz vermittelt.
Göttingens Architektur: Besonderheiten für Kunst- und Kulturliebhaber
Wer Architektur liebt, wird sich an den zahlreichen historischen Gebäuden Göttingens kaum sattsehen können. Ausgerüstet mit dem Stadtplan, unternehmen Reisende einen Spaziergang zur Junkernschänke, einem historischen Fachwerkhaus, das mit reichlich Schnitzereien und Erkern verziert ist. Danach geht es zur Kirche St. Johannis, die aus dem 14. Jh. stammt und im gotischen Stil errichtet wurde.