Der Berliner Tiergarten gilt als grünes Herz der Bundeshauptstadt und wird von Besucherinnen und Besuchern sowie Einheimischen gleichermaßen geschätzt. Das Areal, das sich zwischen dem Brandenburger Tor und dem Berliner Zoo erstreckt, begeistert mit einem Wechselspiel zwischen Wiesen und großen Bäumen. Im Sommer spenden sie Schatten, laden aber auch zum Erholen und Aktivsein ein. Mit seiner Breite von 3 km wirkt der Tiergarten auf der Karte Berlins beinahe wie eine kleine Insel. Hier können Gäste im Urlaub dem Großstadttrubel entkommen, zugleich aber auch typische Berliner Sehenswürdigkeiten wie die Siegessäule erkunden.
Berliner Tiergarten im Wandel der Zeit
Die Parkanlage wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder um- und neugestaltet. Es war einst Kurfürst Friedrich III., der den Tiergarten Ende des 17. Jahrhunderts errichten ließ. Damals diente das Areal der Bevölkerung als Lustpark. Zuvor wurde es als Jagdrevier genutzt. Immer wieder orientierten sich die Stadtväter in den folgenden Jahrhunderten an internationalen Park- und Landschaftsgärten als Vorbild. So verwandelte Peter Joseph Lenné die bekannte Anlage in einen Volkspark nach englischem Vorbild.
Spaziergang durch den Tiergarten: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Zu Recht gehört der Berliner Tiergarten während einer Reise durch Berlin zu den Highlights schlechthin. Die grüne Anlage ist nicht nur ein Kleinod der Entspannung, sondern bietet für den Urlaub auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Beim Blick auf die Tiergarten-Karte fallen neben der Siegessäule weitere Denk- und Mahnmale auf, die entlang der Wege zu sehen sind. Aber auch das Haus der Kulturen der Welt oder das Bundespräsidialamt sind einen Besuch wert. Ebenso lohnt es sich, für einen Moment im Englischen Garten innezuhalten.