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Grünenbach, Eistobel
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Eistobel

Grünenbach
Das Tal der Oberen Argen bildet eine faszinierende Schlucht. Vom Parkplatz bei der Argentobelbrücke geht es über Stege und Treppen hinab in den 60 m tiefen ›Tobel‹. Dann folgt der Weg 3 km dem Flusslauf aufwärts. Im feuchten Klima wachsen Orchideen, tosen Wasserfälle und wirbeln Strudel, über denen glänzend blaue Eisvögel schwirren. Im Winter verwandelt der Frost die Wasserfälle in bizarre Eisgebilde, die der Schlucht ihren Namen verliehen.
Isny, Nikolaikirche
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Nikolaikirche

Isny
Die evangelische Nikolaikirche prunkt in gotischer Eleganz. Von der Nordwand des Chors führt eine steile enge Treppe zur Predigerbibliothek. Sie hütet wertvolle Handschriften, u.a. von Luther und Zwingli, sowie Inkunabeln (Druckwerke) aus den Jahren vor 1500.
Immenstadt, Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Allgäuer Bergbauernmuseum Diepolz

Immenstadt
Das Freilichtmuseum veranschaulicht, wie hart das Leben der Bergbauern war, die den steilen, unwirtlichen Höhen abtrotzten, was sie zum Leben brauchten. Zu diesem bewirtschafteten Bauernhof mit Kühen gehören ein Heustock zum Heuhüpfen, eine historische Alpe und eine Käserei. Dazu kommen ein Bienenstock, Kräutergarten und Spielwäldle vor der Kulisse der Ammergauer Berge.
Isny, Wassertorturm
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Wassertorturm

Isny
Im mittelalterlichen Wassertorturm ist heute das Wassertor-Museum untergebracht welches in seinen 5 Stockwerken über das ehemalige Gefängnis im Turm, die Feuerwehr von Isny und den Flachsanbau informiert. Im obersten Stockwerk wird man mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt belohnt.
Isny, Blaserturm
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Blaserturm Isny

Isny
Der Blaserturm am Marktplatz wurde im 15. Jh. als Aussichtsturm erbaut, der dazu diente Brandherde oder herannahende Feinde früh zu entdecken. Der Turm kann heute im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Isny, Stadtmauer
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Stadtmauer Isny

Isny
Zwei der vier Stadttore und rund 740 m der ehemaligen Verteidigungs- und Befestigungsanlage von Isny sind heute noch erhalten. Einen Einblick in die Zeit der Türmer und Wächter gibt eine Stadtführung die Besucher dazu einlädt Wehrgang und Mauern zu erkunden.
Isny im Allgäu
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Isny im Allgäu

Isny
Die kleinste der oberschwäbischen Reichsstädte erlangte im Mittelalter als Zentrum der Leinenweberei und des Leinwandhandels beträchtlichem Wohlstand. Heute hat sich Isny als heilklimatischer Kurort einen Namen gemacht. Die Stadtmauer und die Gassen mit Tuchhaus, Wassertorturm, Blaserturm und Hospital zum Hl. Geist stammen aus dem Mittelalter. Die katholische Pfarrkirche St. Georg gilt mit ihren heiteren Stuckaturen und farbenfrohen Fresken als die Rokokoperle des Westallgäus.
St. Coloman bei Schwangau
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Burgen und Schlösser: Von Isny nach Reutte

Isny
Märchenhafte Schlösser und verwunschene Burgen sind für die Landschaft im südlichen Allgäu ebenso typisch wie die vielen kleinen Städte und Dörfer, Seen und Weiher. Auf der Tour von Isny im Allgäu bis ins benachbarte Reutte in Tirol begeben Sie sich auf eine Reise in vergangene Zeiten. Die Route ist gesäumt von historischen Burgen und Schlössern mit den weltberühmten Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau als Highlights. Beginnend auf aussichtsreichen Überlandstraßen, folgt die Strecke später für einige Zeit dem Verlauf der Deutschen Alpenstraße und erreicht auf österreichischem Boden schließlich ihr Ziel.   Text und Tour: Mit freundlicher Genehmigung des Verlags GRÄFE UND UNZER
Isny, Pfarrkirche St. Georg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Pfarrkirche St. Georg

Isny
Die katholische Pfarrkirche St. Georg war das Gotteshaus des ehemaligen Benediktinerklosters, das es hier seit dem 11./12. Jh. gab. Die nach dem Stadtbrand 1631 gebaute dreischiffige Hallenkirche gilt mit ihrer Innendekoration, heiteren Stukkaturen, Altären und farbenfrohen Fresken aus dem 18. Jh. als die Rokokoperle des Westallgäus.
Isny, Hallgebäude
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Hallgebäude Isny

Isny
Das an den Blaserturm angeschlossene Hallgebäude war früher einmal das Tuchhaus Isnys, seit 1967 beherbergte das Haus die städtische Bibliothek. Derzeit befindet sich der ganze Marktplatz inklusive Hallgebäude im Umbau, später soll hier das Tourismuszentrum eine neue Heimat finden.
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Oktoberfest Plan: Die 12 größten Festzelte in der Übersicht

Das Oktoberfest in München ist das größte Volksfest der Welt und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Traditionell findet die Wiesn, wie das Oktoberfest unter Einheimischen genannt wird, auf der Theresienwiese statt und dauert 16 Tage lang. Hauptanziehungspunkt sind die riesigen Bierzelte der großen Münchener Brauereien, in denen die Besucher bayerische Spezialitäten und das speziell für die Wiesn gebraute Starkbier genießen können, welches traditionell in 1-Liter-Maßkrügen serviert wird. Bayerische Musik- und Tanzgruppen sorgen hier für ein buntes Programm und rahmen die feuchtfröhliche Schunkel-Stimmung in den Zelten. Wirft man einen Blick auf den Übersichtsplan des Oktoberfests, sieht man sofort: Alle großen, traditionellen Festzelte befinden sich in der Wirtsbudenstraße. Fahrgeschäfte auf dem Oktoberfest für Jung und Alt Rund um die Bierzelte locken zahlreiche Fahrgeschäfte und Attraktionen für die ganze Familie die Menschen zur Wiesn-Gaudi. Das Angebot reicht vom kinderfreundlichen Kettenkarussell über Kult-Klassiker wie das Teufelsrad und die Turmrutsche Toboggan bis hin zur Virtual-Reality-Grusel-Bahn Dr. Archibald - Master of Time und zum 80 m hohen Freifallturm Skyfall. Mega-Ausblick und Adrenalinkick sind hier garantiert. Ein Highlight ist die Achterbahn Olympia Looping, die zu den größten mobilen Achterbahnen der Welt gehört. Oide Wiesn: Gemütliche Volksfeststimmung mit Tradition Einen eigenen Bereich nimmt die Oide Wiesn ein, was soviel wie altes Oktoberfest bedeutet und 2010 zur Feier des 200. Jubiläum des Volksfestes etabliert wurde. Seitdem findet die Oide Wiesn jedes Jahr statt, außer das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest ist angesetzt. Dieses wird jedoch nur alle vier Jahre abgehalten. Für den Zutritt zur Oiden Wiesn müssen Erwachsene ein Ticket lösen, die Fahrt mit den dortigen Fahrgeschäften ist dafür wesentlich günstiger. Auf dem Lageplan befindet sich die Oide Wiesn im südwestlichen Teil der Theresienwiese. Der Eingang liegt unweit des Riesenrads.
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Märchenkönig Ludwig II. – ein Monarch in seiner eigenen Welt

Die Rätsel um Leben und Tod König Ludwig II. gehören untrennbar zu Bayern. 1845, als der Erbprinz im Münchener Schloss Nymphenburg geboren wurde, herrschte sein Großvater Ludwig I. in Bayern. Ihm folgte Max II., der das Land so streng regierte, wie er Ludwig und dessen jüngeren Bruder Otto erzog. Als Maximilian II. 1864 starb, wurde Ludwig II. von Bayern zum König gekrönt, im Alter von 18 Jahren. In innen- und außenpolitisch turbulenter Zeit ging er mit Eifer und Idealismus ans Werk.  Schöngeist im Krieg 1866 wurde Bayern gegen den Willen Ludwigs in den Krieg Österreichs gegen Preußen verwickelt. Nach der Niederlage musste sich Bayerns Armee dem preußischen Oberbefehl unterstellen, ein Umstand, der das Land 1870 in den deutsch-französischen Krieg zog. 1871 gelang Bismarck die Reichsgründung. Ludwig schmerzte die Preisgabe der bayerischen Souveränität, immerhin erhandelte er etliche Sonderrechte.  Er muss einsam gewesen sein, der junge König. Seine Homosexualität konnte er nicht offen leben. Eine Verlobung mit Herzogin Sophie von Bayern währte nicht lange. Tief verbunden fühlte sich Ludwig seiner Großcousine Sisi, der österreichischen Kaiserin Elisa­beth. Es war keine erotische Beziehung, sondern eine Wesensverwandtschaft: Beiden war die Krone eine Last, beide waren fantasievoll, beide galten als exzentrisch, beide liebten ihre oberbayerische Heimat.  Förderer der Musik Richard Wagners und Bauherr von Schloss Neuschwanstein Den tiefsten Einfluss auf Ludwig übte Richard Wagner aus. Der zu dieser Zeit hoch verschuldete Komponist konnte mit Ludwigs Hilfe sein Werk fortsetzen und schenkte dem jungen König dafür die Fantasiewelten seines Musiktheaters. Schon bald zwang die bayerische Regierung Ludwig, Wagner zu entlassen und seinen Traum aufzugeben, über den Isarauen ein gigantisches Festspielhaus zu bauen. Ludwig, schwer enttäuscht, plante danach kein Bauwerk mehr für die Öffentlichkeit, nur für sich selbst. Zuerst baute Ludwig II. Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen, dann das märchenhafte Schloss Neuschwanstein in der Nähe von Füssen, danach nach Vorbild des  französischen Versailles, sein Schloss Herrenchiemsee mitten im Chiemsee.  Absturz und rätselhafter Tod Er gab Staatsgelder mit vollen Händen aus und vernachlässigte seine Amtsgeschäfte. Eine von der bayerischen Regierung eingesetzte Ärztekommission urteilte ohne Untersuchung, dass die »geistigen Kräfte seiner Majestät zerrüttet« seien. Ludwig wurde 1886 entmachtet und nach Schloss Berg gebracht. Hier starb er am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Unfall? Selbstmord? ­Gewalttat? Man weiß es nicht. In Berg markiert ein Holzkreuz im See wenige Meter vom Ufer entfernt die Stelle, wo man die Leiche des Königs fand.
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