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Schaffhausen

Schaffhausen

Mit 171 Erkern ist Schaffhausen schon aus der Ferne gut zu sehen. Die mittelalterliche Stadt im gleichnamigen ostschweizerischen Kanton begeistert mit reich verzierten Altstadthäusern und modernen Impulsen. Doch nicht nur die Stadt selbst, sondern auch das Umland ist einen Urlaub wert. Die von seichten Rebbergen am Hochrhein geprägte Landschaft lädt zu Erkundungen und Spaziergängen ein.

Malerisches Schaffhausen: Reisetipps für den Urlaub

Eine Reise nach Schaffhausen führt in eine der schönsten Altstädte der Schweiz. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ursprünglich entstand Schaffhausen dort, wo ein Stapel- und Umladeplatz gebraucht wurde, damit die Schiffe auf dem Rhein die Stromschnellen unbeschadet umgehen konnten. Die Altstadt von Schaffhausen ist heute verkehrsfrei. Viele Zunft- und Bürgerhäuser, die einst in der Gotik oder im Barock errichtet wurden, sind noch immer gut erhalten. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist die Klosteranlage Allerheiligen. Das dazu gehörende Münster gilt als einer der größten Sakralbauten der Romantik.

Festung Munot: Wahrzeichen von Schaffhausen

Eines der bekanntesten Highlights von Schaffhausen zeigt sich mit der Festung Munot, die hoch über der Stadt thront. Errichtet wurde die Festung in den Jahren von 1564 bis 1589 nach einem Konzept von Albrecht Dürer. Bei einem Besuch lohnt sich ein Spaziergang auf die Zinnen, von denen sich ein wunderschöner Ausblick auf das Umland bietet. Bis heute läuten jeden Abend um 21 Uhr die Glocken des Turms. Ursprünglich markierte das Geläut die Schließung von Wirtshäusern und Stadttoren.

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Schaffhausen, Kloster Allerheiligen
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster Allerheiligen

Schaffhausen
Das 1049 gegründete Kloster Allerheiligen mit Münster, Kreuzgang und Kräutergarten ist ein Museum zur Archäologie, Geschichte, Kunst und Naturkunde der Region. Außerdem veranstaltet das Haus regelmßig interessante Wechsel- und Sonderausstellungen.
Schaffhausen, Festung Munot
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Festung Munot

Schaffhausen
Die kreisförmige Festungsanlage ist der Stein gewordene Idealentwurf eines Künstlers: Albrecht Dürer zeichnete in seiner 1527 veröffentlichten Befestigungslehre eine Rundfestung mit erhabenem Turm, die die Schaffhauser nachbauten. Seither ist das zwischen 1564 und 1585 erbaute Kastell Munot mit Laufgängen in die Stadt das Wahrzeichen von Schaffhausen. Kasematte, Reitschnecke und Zinne sind frei zu besichtigen. Um in den unterirdischen Gang und den Wehrgang zu gelangen, ist die Buchung einer Führung notwendig.
Schaffhausen, Rheinfall
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Rheinfall

Schaffhausen
Der mächtigste Wasserfall Europas: Mit Ohren betäubendem Getöse stürzen sich die Wassermassen des Rheins auf 150 m Breite über die Kalkfelsen 23 m in die Tiefe. Aussichtspunkte direkt an den Fällen garantieren Nervenkitzel und feuchte Nebelduschen.  Den nachhaltigsten Eindruck gewinnt man von dem aus dem Flussbett ragenden Mittelfelsen, zu dessen höchstem Punkt schmale steile Treppen hinaufführen. Vom Schlössli Wörth aus dem 12. Jh.  aus fahren Schiffe zu diesem besonderen Aussichtspunkt. Gemächlicher geht es auf den Aussichtsplattformen zu, die auf beiden Flussseiten angelegt wurden. Wanderlustige gehen von Schaffhausen zu Fuß.
Neuhausen am Rheinfall, Schlösschen Wörth
Tipp der ADAC Redaktion
Gastronomie

Schlössli Wörth

Neuhausen am Rheinfall
Das Schlösschen Wörth (12. Jh.) diente viele Jahrhunderte als Zollhaus, seit dem 19. Jahrhundert wird es als Gasthaus genutzt. Heute verwöhnt das Gourmetrestaurant im sechseckigen Turm seine Gäste mit edlen Speisen, Weinen und dem herrlichen Ausblick auf den Rheinfall.
Büsingen am Hochrhein
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Büsingen am Hochrhein

Büsingen
Büsingen ist als Exklave Deutschlands von Schweizer Staatsgebiet umgeben. Es gehört zum Schweizer Zollgebiet, sodass bei Grenzübertritt die Zollbestimmungen für Nicht-EU-Länder gelten. Zwar ist der Euro offizielle Währung, bezahlt wird aber meist mit Schweizer Franken. Für Ordnung sorgen Schweizer und deutsche Polizisten. Den Kirchberg besetzt seit dem 11. Jh. die romanisch schlichte einschiffige Saalkirche St. Michael.
Büsingen, Bergkirche St. Michael
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Bergkirche St. Michael Büsingen

Büsingen
Seit dem 11. Jahrhundert besetzt die romanisch schlichte einschiffige Saalkirche St. Michael den Kirchberg in Büsingen. 
Kanton Schaffhausen, Rheinfall
Tipp der ADAC Redaktion
 

Kanton Schaffhausen

 
Der Kanton Schaffhausen zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit Höhenzügen und dem Rhein als Flusstal aus. Er befindet sich im Norden der Schweiz und grenzt zu einem großen Teil an Deutschland. Südlich reicht er bis an die Kantone Thurgau und Zürich. Die bewaldeten Ausläufer des Juragebirges bieten attraktive Möglichkeiten zum Wandern. Zahlreiche Museen und historische Zeugnisse machen einen Aufenthalt im Kanton besonders interessant. Außergewöhnliche Highlights im Kanton Schaffhausen Eines der bekannten Ausflugsziele der Region ist der Rheinfall , der teilweise im Kanton Schaffhausen liegt. Mit einer Höhe von etwa 23 m ist der rund 150 m breite Wasserfall einer der beeindruckendsten in Europa. Mit Einbruch der Dunkelheit wird der Rheinfall spektakulär beleuchtet. In Thayngen kann mit dem Kesslerloch eine ehemalige Schutzhöhle steinzeitlicher Jäger besichtigt werden. In der Umgebung befinden sich Fundstellen historischer Pfahlbauten. Sie sind heute Teil des UNESCO-Kulturerbes. Auch das Schloss Thayngen ist einen Besuch wert. Route planen zu den Museen im Kanton Schaffhausen Das Museum Schleitheimertal darf unter den Reisetipps für den Kanton Schaffhausen nicht fehlen. Es widmet sich der Geschichte der Gemeinde. Zur Ausstellung gehören Meerestiere und Fossilienfunde. Weiterhin kann eine alte Schulstube besichtigt werden. Das Thermenmuseum Juliomagnus erstreckt sich über die Ruinen der einst zentralen Thermen von Schleitheim. Es erzählt Kurioses über die Badekultur der Römer. In der Altstadt von Schaffhausen befindet sich in dem alten Benediktinerkloster das Museum zu Allerheiligen. Die Ausstellung präsentiert historische Lebenswelten.
Neuhausen am Rheinfall
Tipp der ADAC Redaktion
 

Neuhausen am Rheinfall

 
Schaffhausen entdecken

Wissenswertes zu Schaffhausen

Die Umgebung von Schaffhausen lädt mit Höhepunkten wie dem Rheinfall, der mit 23 m Höhe zu den größten Wasserfällen Europas gezählt wird, zu Erkundungen mit dem Fahrrad oder zu Fuß ein. Eine der schönsten Strecken markiert der Blauburgunderland Panoramaweg. Der Weg erstreckt sich über eine Gesamtstrecke von 14 km und passiert als Höhenwanderung das Blauburgerland der Region.

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Märchenkönig Ludwig II. – ein Monarch in seiner eigenen Welt

Die Rätsel um Leben und Tod König Ludwig II. gehören untrennbar zu Bayern. 1845, als der Erbprinz im Münchener Schloss Nymphenburg geboren wurde, herrschte sein Großvater Ludwig I. in Bayern. Ihm folgte Max II., der das Land so streng regierte, wie er Ludwig und dessen jüngeren Bruder Otto erzog. Als Maximilian II. 1864 starb, wurde Ludwig II. von Bayern zum König gekrönt, im Alter von 18 Jahren. In innen- und außenpolitisch turbulenter Zeit ging er mit Eifer und Idealismus ans Werk.  Schöngeist im Krieg 1866 wurde Bayern gegen den Willen Ludwigs in den Krieg Österreichs gegen Preußen verwickelt. Nach der Niederlage musste sich Bayerns Armee dem preußischen Oberbefehl unterstellen, ein Umstand, der das Land 1870 in den deutsch-französischen Krieg zog. 1871 gelang Bismarck die Reichsgründung. Ludwig schmerzte die Preisgabe der bayerischen Souveränität, immerhin erhandelte er etliche Sonderrechte.  Er muss einsam gewesen sein, der junge König. Seine Homosexualität konnte er nicht offen leben. Eine Verlobung mit Herzogin Sophie von Bayern währte nicht lange. Tief verbunden fühlte sich Ludwig seiner Großcousine Sisi, der österreichischen Kaiserin Elisa­beth. Es war keine erotische Beziehung, sondern eine Wesensverwandtschaft: Beiden war die Krone eine Last, beide waren fantasievoll, beide galten als exzentrisch, beide liebten ihre oberbayerische Heimat.  Förderer der Musik Richard Wagners und Bauherr von Schloss Neuschwanstein Den tiefsten Einfluss auf Ludwig übte Richard Wagner aus. Der zu dieser Zeit hoch verschuldete Komponist konnte mit Ludwigs Hilfe sein Werk fortsetzen und schenkte dem jungen König dafür die Fantasiewelten seines Musiktheaters. Schon bald zwang die bayerische Regierung Ludwig, Wagner zu entlassen und seinen Traum aufzugeben, über den Isarauen ein gigantisches Festspielhaus zu bauen. Ludwig, schwer enttäuscht, plante danach kein Bauwerk mehr für die Öffentlichkeit, nur für sich selbst. Zuerst baute Ludwig II. Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen, dann das märchenhafte Schloss Neuschwanstein in der Nähe von Füssen, danach nach Vorbild des  französischen Versailles, sein Schloss Herrenchiemsee mitten im Chiemsee.  Absturz und rätselhafter Tod Er gab Staatsgelder mit vollen Händen aus und vernachlässigte seine Amtsgeschäfte. Eine von der bayerischen Regierung eingesetzte Ärztekommission urteilte ohne Untersuchung, dass die »geistigen Kräfte seiner Majestät zerrüttet« seien. Ludwig wurde 1886 entmachtet und nach Schloss Berg gebracht. Hier starb er am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Unfall? Selbstmord? ­Gewalttat? Man weiß es nicht. In Berg markiert ein Holzkreuz im See wenige Meter vom Ufer entfernt die Stelle, wo man die Leiche des Königs fand.
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Beliebte Regionen und Orte

Häufig gestellte Fragen

Die Stadtbefestigung ist eins der historischen Highlights im Reiseführer von Schaffhausen. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und hält mit dem Schwabentor die Verbindung zur Vorstadt bereit. Mit der Karte oder dem Stadtplan von ADAC Maps lässt sich ein Rundgang entlang der Befestigung mit ihren Türmen und Toren planen.