Die Gemeinde Hohenpeißenberg liegt im bayerischen Voralpenland. Der einstige Bergbauort gehört zum Landkreis Weilheim-Schongau und befindet sich im Zentrum des Pfaffenwinkels. Landschaftlich ist der Ort vom Hohen Peißenberg geprägt, dessen Gipfel knappe 1000 Meter erreicht und durch seine zentrale Lage einen guten Blick auf die Alpen bietet.
Das kann man in Hohenpeißenberg erleben
Rad- und Wanderwege in und um Hohenpeißenberg bieten einen guten Ausgangspunkt den Ort zu erkunden. Wer den Weg Richtung Gipfel anpeilt, kann direkt am bekannten Pilgerort der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Halt machen. Auf dem Berg selbst befindet sich ein Sendeturm – der Fernsehturm – und ein meteorologisches Observatorium, die erste Bergwetterstation Deutschlands. Eine Reise in die Vergangenheit kann man bei einer Führung durch den Hauptstollen machen, um mehr zum geschichtlichen Hintergrund der vom Bergbau geprägten Region zu erfahren. Ein zusätzliches Highlight bietet der Badesee mit Liegewiesen, Kiosk, Beachvolleyballplatz, Spielgeräten und einem naturbelassenen Weiher. Im Sommer lockt hier Badespaß, aber auch im Winter ein toller Ort für einen Spaziergang.
Rückblick und Infrastruktur von Hohenpeißenberg
Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige Gemeinde, die zuvor als Ortsgebiet zu Peiting gehörte. Am 8. Mai 1837 begann der staatliche Bergbau mit dem Anschlag des Hauptstollens im Ortsteil Brandach. Bis 1971 wurde Kohle gefördert, heute eine historische Sehenswürdigkeit. Der Ort bietet eine Infrastruktur von Gastronomie, Hotels, einer Grundschule und zwei Kindergärten, Fußball- und Tennisplätzen, sowie einen kleinen Bahnhof, eine Apotheke, mehrere Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten. Wer als Urlauber nähere Informationen sucht, kann diese beim Tourismusverband Pfaffenwinkel einholen.