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Val Bavona
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Val Bavona

San Carlo
Das Bavona-Tal wird oft von Erdrutschen und Überschwemmungen heimgesucht. Als hätten Riesen hier gespielt, türmen sich die Steinbrocken an den Hängen, oberhalb leuchtet der Schneegipfel des Basodino (3274 m). Das Tal hat seine Urtümlichkeit bewahrt. Die steinernen Dörfer mit ihren Kirchlein und den Rustici, den granitgedeckten steinernen Bauernhäusern, sind gut erhalten. Kilometerlange Steinmäuerchen zeugen von den Mühen der Urbarmachung. In diesem Tal führten die Bewohner einst ein besonders karges Leben. Ihnen setzte der Schriftsteller Plinio Martini (1923-79) aus Cavergno 1970 mit seinem Roman ›Nicht Anfang und nicht Ende‹ ein Denkmal.
Foroglio Wasserfall
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Foroglio

Cevio
Foroglio liegt im Bavonatal (Val Bavona), einem Seitental des Maggiatals im Schweizer Kanton Tessin. Das Dorf ist besonders für den rund 110 m hohen Wasserfall Cascata di Foroglio bekannt, der zu den markantesten Wasserfällen der Schweiz zählt. Die kompakte Siedlung mit traditionellen Rustici aus Stein gruppiert sich um eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert und ist von einer stark von Fels, Wasser und alpiner Vegetation geprägten Landschaft umgeben. Das historische Dorf entdecken Foroglio besteht überwiegend aus gut erhaltenen Steinhäusern mit typischen Granitdächern. Brunnen, Vorratsspeicher auf Granitpfählen sowie kleine Gärten prägen das Ortsbild und dokumentieren die frühere alpine Lebensweise im Val Bavona. Die Kirche im Dorfkern stammt aus dem 15. Jahrhundert und bildet einen wichtigen historischen Bezugspunkt innerhalb der Siedlung. Ausflug zum Wasserfall und in die Natur des Val Bavona Die Cascata di Foroglio entsteht aus dem Fluss Calnegia und ist frei zugänglich. Ein etwa 500 m langer, stellenweise steiler Pfad mit Sicherungsketten führt in die Nähe des Wasserfalls; bei Nässe ist besondere Vorsicht erforderlich. Die Umgebung des Dorfes ist durch große Felsblöcke, moosbewachsene Steilwände, alte Holzbrücken und Höhlen wie die Splüia Bela gekennzeichnet. In der weiteren Umgebung liegen saisonal genutzte Siedlungen (Maiensässe) wie Puntid, Gerra und Calnégia, die über markierte Wanderwege erreicht werden können. Beliebt ist etwa die Rundwanderung Foroglio–Calnégia mit einer Gehzeit von etwa drei bis fünf Stunden.
San Carlo, Lago di Robiei
Tipp der ADAC Redaktion
Landschaft

Lago di Robiei

San Carlo
Am Ende der Straße durch das Val Bavona, in San Carlo, führt eine Seilbahn noch weiter hinauf zum Bergsee Lago di Robiei.
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Reiseführer-Themen

Das Tessin: Schneegipfel, Seen und bunte Blumen

Sonne, Wärme und Blumenduft – die Sehnsucht des Nordländers erfüllt sich schon unmittelbar südlich des Alpenhauptkamms. Wenige Kilometer Luftlinie trennen Berggipfel mit vorwitzigen Schneekappen von den oberitalienischen Seen, die ihre Anwohner und Gäste mit üppiger Flora und mildem Klima erfreuen.  Von Bergen und Seen In Lugano etwa, das zum Tessin gehört, scheint an 320 Tagen im Jahr die Sonne. Den Gebirgszügen an der schweizerisch-italieni­schen Grenze liegen vier berühmte Gewässer zu ­Füßen. Der Lago Maggiore bietet Uferpromenaden mit Palmen und mit herrlichen Ausblicken auf das Hochgebirge. Der Luganer See bezaubert mit kosmopolitischem Flair. Dem Comer See verleihen italienische Villen ein Flair von Grandezza. Der kleine Ortasee ist malerisch und eher ländlich-verträumt.  Idylle und Geschäftigkeit Die Hochgebirgstäler im Norden des Schweizer Kantons Tessin sind von den Seeufern in Tagesausflügen zu erreichen. Urbanität und Einsamkeit liegen dicht beieinander. Die gro­ßen Städte Bellinzona und Lugano im Südtessin stehen im faszinieren­den Kontrast zu den verträumten Dörfern der Berge und Täler. Deren traditionelle Bruchsteinhäuser dienen heute als Ferienwohnungen.  Das Tessin und die Seen sind beliebte Reiseziele, sie bieten Natur­erlebnisse und Kulturattraktionen zugleich. Und es gibt einige UNESCO-Welterbe­stätten: Bellinzona mit den Burgen Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro, der Monte San Giorgio mit Höhlen und 300 Mio. Jahre alten Fossilien sowie die Pilgerstätten Sacri Monti von Orta, Ghiffa und Ossuccio.
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Wandern in Graubünden

Wer Ruhe und Erholung in der einsamen Bergwelt sucht, wird sie beim Urlaub in Graubünden finden. Graubünden - Urlaub im größten und dünnbesiedelsten Kanton Graubünden ist mit gut einem Sechstel der Gesamtfläche der größte Kanton der Schweiz und zugleich der am dünnsten besiedelte. Da herrscht kaum Trubel oder Gedränge, und schon ein paar hundert Meter außerhalb der Orte ist man fast alleine mit der Natur. Eine weitere Besonderheit des Kantons: Er ist der einzige dreisprachige der Schweiz. Neben Deutsch und Italienisch zählt auch Rätoromanisch, das immerhin 13 Prozent der Bevölkerung beherrschen, zu den Amtssprachen. Graubünden-Urlaub in Natur- und Kulturlandschaften Wem es im Tal zu eng wird, der klettert auf einen Gipfel – oder steigt in eine Seilbahn – und genießt die Weite und den Panoramablick über Berge und Täler. Auch Eisenbahnen und Postautos helfen dabei, Graubünden zu entdecken. Die landschaftliche Vielfalt Graubündens lässt sich schon an dem immensen Höhenunterschied erahnen: Höchster Gipfel der Region ist der 4049 m hohe Piz Bernina, der tiefste Punkt liegt mit nicht einmal 300 m im Tal Misox an der Grenze zum Tessin, wo Wein angebaut wird. Grandiose Naturlandschaften sind auch die spektakuläre Rheinschlucht (rätoromanisch Ruinaulta), die Ober­engadiner Seenplatte mit den sich spiegelnden Bergen, das Inntal – bekannter unter seinem rätoromanischen Namen Engadin – und die riesigen Kastanienwälder im Bergell. Chur - Ausflug in die älteste Stadt der Schweiz Schon steinzeitliche Jäger siedelten auf dem Gebiet von Chur. Die rund 39 900 Einwohner der Hauptstadt Graubündens fühlen sich hier wohl – nicht zuletzt wegen der hervorragenden Lage Churs zwischen Rheinebene und Hochgebirge.
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