Die Geschichte der unterfänkischen Stadt Schweinfurt (124.000 Einw.) reicht bis ins Mittelalter und ihre reichsstädtische Vergangenheit. Obgleich im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, ist die Altstadt ist eine kleine Schatztruhe: Prägend ist der Marktplatz mit dem historischen Rathaus aus der Renaissance und dem Rückert-Denkmal. Beim Schlendern durch das Zentrum entdeckt man liebevoll sanierte Winkel der Altstadt, darunter die Judengasse. Beeindruckend und beliebt ist das Viertel Zürch mit seinen kleinen Gassen mit alten Wohn- und Handwerkshäusern, umgeben von der Stadtmauer.
Von der Industriestadt zur Kulturstadt
In der zweiten Hälfte des 19. Jh. begann Schweinfurts Geschichte als Industriestadt - hier wurden Kugellager hergestellt, die Farräder und Autos zum Laufen brachten. Heute hat sich die Stadt gewandelt und ist eine ambitionierte Kunst- und Kulturstadt. Zu den beliebten Anlaufstellen gehören u.a.das Museum Georg Schäfer mit deutschen Gemälden und Zeichnungen von 1760 bis 1930 und die Kunsthalle Schweinfurt, die sich Werken nach 1945 annimmt. Das Industriemuseum zeigt die Herstellung von Kugellagern.
Familienspaß im Park oder am See
Zur Erholung lädt der Wildpark an den Eichen ein, zum Beobachten der Rehe und Störche, zum Picknicken oder im Sommer zu einer Abkühlung im Wasserbecken. Wesentlich mehr Wasser gibt es am Schweinfurter Baggersee, mit Sandstrand, Tretbooten und Kletterwald.