Gelegen in der Metropolregion Nürnberg, präsentiert sich die mittelfränkische Kleinstadt Rothenburg ob der Tauber mit mittelalterlichem Charme. Bei einem Spaziergang durch die idyllische Altstadt wird die Vergangenheit lebendig. Auf der Rothenburg ob der Tauber-Karte zählen Sehenswürdigkeiten wie die historische Stadtmauer, das Alte Rathaus und der mittelalterliche Marktplatz zu den Highlights. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Gassen ist ideal für Reisende, die die kulturelle Vielfalt der Region entdecken möchten.
Mit dem Stadtplan auf Entdeckungsreise rund um das Plönlein
Das Plönlein ist laut Reiseführer eines der Wahrzeichen der Stadt. Abgeleitet wird die Bezeichnung aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „kleiner Platz“. Das gelbe Fachwerkhaus am Plönlein diente als Vorlage für Walt Disneys Zeichentrickfilm „Pinocchio“.
Der Platz ist ideal, um einen Rundgang durch die Stadt zu starten: Rechts vom Platz erhebt sich der Turm des Kobolzeller Tors aus dem Jahr 1360. Links vom Plönlein streckt sich der Siebersturm in den Himmel.
Rothenburg ob der Tauber-Reisetipps: das Topplerschlösschen
Im Taubertal unterhalb der Altstadt befindet sich das Topplerschlösschen. Der einstige Rothenburger Bürgermeister Heinrich Toppler errichtete mit dem Bau 1388 eine Kombination aus Wohnhaus und Wehrhaus. Das Topplerschlösschen vollständig erhalten und kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Ganz in der Nähe liegt die Tauberbrücke, oftmals auch als Doppelbrücke bezeichnet. Die historische Straßenbrücke besteht aus zwei aufeinanderstehenden Bogenreihen und ähnelt einem römischen Viadukt. Ein Besuch ist ohne Eintritt möglich.
Der Vergangenheit auf der Spur: ein Rundgang über die Stadtmauer
Ein Spaziergang über den Rothenburger Turmweg dauert rund 2,5 h und führt einmal um die Altstadt herum. Spaziergängerinnen und Spaziergänger kommen an insgesamt sechs Stadttoren und verschiedenen Türmen vorbei. Direkt neben dem Rödertor befindet sich der Röderturm, von dem aus sich ein herrlicher Blick auf die Stadt bietet. Vom Röderturm aus geht es weiter bis zum Würzburger Tor, das auch als Galgentor bezeichnet wird. In der Nähe stand auf einer Wiese außerhalb der Stadtmauer der Galgen der Stadt.