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Worms

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Steingewordenes Mittelalter repräsentiert der 1130-81 erbaute Kaiserdom. Er ist etwas kleiner als die Dome in Mainz und Speyer, mit vier Türmen und zwei Kuppeln aber nicht minder beeindruckend. Aufmerksamkeit verdienen innen die steinernen Großreliefs sowie der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann.
An den nördlichen Bogen der Stadtmauer schmiegen sich die Häuser des einstigen Judenviertels mit der rekonstruierten Synagoge und dem Jüdischen Museum. Jenseits des Doms liegt der ›Heilige Sand‹, der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas. Sein ältester Grabstein stammt von 1076.

Highlights & Sehenswertes

Unterkunft Aktivitäten Architektur & Denkmal Veranstaltungen Gastronomie Gesundheit & Wellness Landschaft & Natur Museen & Ausstellungen Service Ladestation Tour Stadtbild & Ortsbild & Ensemble
Tipp der ADAC Redaktion
Aktivitäten Tiergarten Worms Worms
Eine Oase im Grünen: Bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt ist der Tiergarten am Rande des Stadtparks, mit zahlreichen Tierarten, Bauernhof und einem zum Verweilen einladenden Café in der Mitte der gepflegten Anlage.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Nibelungenmuseum Worms
Am Schauplatz der Nibelungensage kombiniert dieses fabelhafte Museum unterhaltsam und originell Geschichte, Mythologie, Architektur und moderne Medien: In zwei Türmen der mittelalterlichen Stadtmauer sowie einem unterirdischen Schatzraum spielen fantastisch-fiktionale Stationen die Geschichte um Siegfried, Kriemhild, Brunhild und Hagen durch und erklären die Hintergründe des Heldenepos. Szenen aus Fritz Langs legendärem Stummfilm ›Die Nibelungen‹ von 1924, die Ausstellung ›Wagners Ring‹ und Audiokommentare ergänzen den Rundgang, der im Mythen-Labor endet. Hier informieren Bildschirme über aktuelle und historische Aspekte von Märchen, Mythen und Sagen vom Mittelalter bis zur Moderne.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Synagoge Worms
Mittelpunkt der jüdischen Gemeinde von Worms, das im jüdischen Warmaisa genannt wurde, war die Synagoge mit der Mikwe, dem rituellen Bad. Ene erste Synagoge stand im ersten Drittel des 11. Jh. bereits an diesem Platz. Mit den Veränderungen der Gemeinde wuchs und veränderte diese ihr Aussehen. 1174/75 waren es Bauleute, Steinmetzen und Handwerker der Dombauhütte, die parallel zum Bau des Wormser Domes eine neue Synagoge in romanischen Bauformen errichteten. Und auch die Mikwe, das Bad, besteht bereits seit 1185/86. Das heutige Bauwerk ist allerdings die 1961 erstellte Rekonstruktion der in der Pogromnacht 1938 in Flammen aufgegangen und danach zerstörten Synagoge. Einige Bauteile und Fragmente des einstigen Gotteshauses wurden beim Wiederaufbau verwendet.
Tipp der ADAC Redaktion
Architektur & Denkmal Heiliger Sand Worms
Der Heilige Sand ist der älteste an Ort und Stelle erhaltene jüdische Friedhof von Europa. Insgesamt stehen hier noch 2500 Grabsteine. In seinem ältesten Teil finden sich Grabsteine aus dem 11. und 12 Jh., der älteste stammt aus dem Jahr 1076. Darunter sind besonders viele von bekannten jüdischen Gelehrten und Rabbiners im sogenannten Rabbinertal des Friedhofes. Sie zeugen von der einstigen Bedeutung der jüdischen Gemeinde der Stadt, die Jerusalem am Rhein oder auch Klein-Jerusalem genannt wurde.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Museum Heylshof Worms
Im Stadtpalais der Familie Heyls zeigt heute das Kunstmuseum Altmeistergemälde vom 15. Jh. bis zu Malerei aus dem 19. Jh. und Zeitgenössische Kunst. Die Sammlung der Stiftung Kunsthaus Heylshof ging aus der großen Privatsammlung des späten 19. Jh. der Familie Heyl hervor, die sich damals bereits hier befand. Die Ausstellung präsentiert auch Frankenthaler Porzellan, Kleinplastik und Glaskunst.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Jüdisches Museum Worms Worms
Das Jüdische Museum im Raschihaus erinnert an die Bedetutung die die jüdische Gemeinde der Stadt hatte. Seine ständige Ausstellung präsentiert gerettete bzw. erhaltene Gegenstände die insich in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bereits in de Sammlung befanden. Darüber hinaus sind Dokumente und Fotografien ausgestellt. Die Stücke beziehen sich auf die jüdische Gemeinde von Worms. Riten und Alltag verdeutlichen Kultobjekte und Alltagsgegenstände. Aber auch ein Modell der alten, um 1600 gebauten Synagoge ist zu sehen, dazu Steinfragmente und archäologische Fundstücke des alten Judenviertels. Dazu wird an die Zerstörung der Synagoge 1938 erinnert und an mulitimedialen Stationen an die Deportation der Juden 1942 und ihre Vernichtung im Nationalsozialismus. Nicht zuletzt werden beeindruckende Interviews von Holocaust-Überlebenden und Zeitzeugen gezeigt.
Tipp der ADAC Redaktion
Museen & Ausstellungen Dom St. Peter zu Worms Worms
Der Wormser Dom ist der kleinste der drei rheinischen Kaiserdome. Der romanische Bau mit vier Türmen und zwei Kuppeln wurde ab 1130 gebaut und 1181 geweiht. Er wurde also ca. 100 Jahre nach den beiden anderen zu Mainz und Speyer errichtet. Er war Bischofskathedrale, Salier-Grablege und ist heute päpstliche Basilika Minor und Propsteipfarrkirche. Zu beachten sind im Innern die steinernen Großreliefs sowie der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann. Vor dem Kaiserportal sollen sich gemäß dem Nibelungenlied die rivalisierenden Königinnen Kriemhild und Brunhild gestritten haben, welche von ihnen - entsprechend der Stellung ihrer Männer - als Ranghöhere den Vorrang habe und das Recht, als erste die Kirche zu betreten.
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen Nibelungen-Festspiele Worms
Die Nibelungenfestspiele finden seit 2002 jährlich im Juli/August in Worms statt und präsentieren das Heldenepos in modernen Inszenierungen auf einer Freilichtbühne vor dem Westchor des Doms. Von 2003-2014 war Dieter Wedel Intendant der Festspiele, seit 2015 ist es Nico Hofmann. Inszenierungen von Friedrich Hebbels Drama Die Nibelungen von 1861 wechselten sich ab mit Neuinszenierungen von Moritz Rinke und anderen Autoren.
Tipp der ADAC Redaktion
Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Worms Worms
Steingewordenes Mittelalter repräsentiert der 1130-81 erbaute Kaiserdom. Er ist etwas kleiner als die Dome in Mainz und Speyer, mit vier Türmen und zwei Kuppeln aber nicht minder beeindruckend. Aufmerksamkeit verdienen innen die steinernen Großreliefs sowie der barocke Hochaltar von Balthasar Neumann. An den nördlichen Bogen der Stadtmauer schmiegen sich die Häuser des einstigen Judenviertels mit der rekonstruierten Synagoge und dem Jüdischen Museum. Jenseits des Doms liegt der ›Heilige Sand‹, der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas. Sein ältester Grabstein stammt von 1076.
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Kleinniedesheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Pfiffligheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Pfeddersheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Lampertheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Leiselheim  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Stärkmühle  
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Stadtbild & Ortsbild & Ensemble Hohen-Sülzen  
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