Schon im 19. Jahrhundert hatte Bad Cannstatt als ältester Stadtteil Stuttgarts eine besondere Position inne. Grund war die Mineralwasserquelle, die dafür sorgte, dass sich das Viertel als Bäderstadt einen Namen machte. Bis heute lockt Bad Cannstatt mit dem nach Budapest zweitgrößten Vorkommen an Mineralwasser in Europa zahlreiche Gäste als berühmtes Kur- und Heilbad an. Seit jeher schreibt das Stuttgarter Viertel Genuss groß. So genießt auch der Weinbau große Popularität. Weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt sind die Weinberglagen Cannstatter Halde oder auch Cannstatter Zuckerle.
Grünes Bad Cannstatt: Reisetipps für Spaziergänge im Urlaub
Landschaftlich prägen bei weitem nicht nur die Weinberge die unmittelbare Umgebung von Bad Cannstatt. Der Stadtbezirk wird bei Einheimischen ebenso für seine zahlreichen, großzügigen Grünanlagen geschätzt. Mit dem Rosensteinpark öffnet der größte in Südwestdeutschland gelegene englische Landschaftspark seine Pforten. König Wilhelm I. ließ ihn zwischen 1824 und 1840 erbauen. Der Kurpark gilt als grünes Herz Stuttgarts und präsentiert sich mit Kinderspielflächen und beschaulichen Plätzen. Er erstreckt sich direkt hinter dem Kurpark.
Ausflugsziele für Klein und Groß rund um Bad Cannstatt
Nicht nur Bad Cannstatt selbst, sondern auch die Umgebung hat einige Höhepunkte zu bieten. Der Schönbuchturm befindet sich im nahegelegenen Herrenberg und fällt bereits aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur auf. Von oben eröffnet sich ein wundervoller Panoramablick auf die Region. Wer seine Route planen möchte, sollte Stuttgart-Rotenberg nicht vergessen. Direkt auf dem Württemberg befindet sich die Grabkapelle. Das Mausoleum wurde im Stile eines römischen Tempels errichtet. Bei vielen ist sie als Schwäbischer Taj Mahal bekannt. Die Kapelle darf schon seit 1907 besucht werden.