Höxter

Höxter

Höxter liegt im Weserbergland im äußersten Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die idyllische Mittelstadt beheimatet unter anderem das mittelalterliche Kloster Corvey und ist das ideale Urlaubsziel für Aktive, die zu Fuß oder per Fahrrad die vielfältige Umgebung entlang der Weser und im Solling erkunden möchten.

Höxter-Routenplaner für den Rundgang

Die Altstadt von Höxter wird von Bauten der Weserrenaissance geprägt, die im Stadtplan verzeichnet sind. Architekturfreundinnen und Architekturfreunde können eine Route planen, die zu den schönsten Sehenswürdigkeiten und entlang der 2,5 km langen Stadtmauer führt. Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche St.-Kiliani-Kirche, deren Doppeltürme die Skyline prägen. Ebenfalls sehenswert sind die gotische Marienkirche aus dem 13. Jh., die Dechanei auf dem Marktplatz sowie das historische Rathaus von 1613.

Das UNESCO-Weltkulturerbe: Höxter-Reisetipps für Corvey

Im Mittelpunkt einer Reise nach Höxter steht meist der Besuch von Schloss Corvey direkt am Ufer der Weser, das seit 2014 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Das Kloster Corvey wurde 815 nach Plänen von Karl dem Großen in der Nähe des sächsischen Königshofes Huxori (dem heutigen Höxter) erbaut und nach der Säkularisierung 1803 zum Schloss der Fürsten von Corvey umgestaltet. Der Reiseführer führt zu Highlights wie dem mittelalterlichen Westwerk, der Bibliothek und dem Westflügel mit den fürstlichen Salons und dem Kaisersaal.

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Höxter, Kloster Corvey
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Kloster Corvey

Höxter
822 entstand unter Ludwig dem Frommen das Kloster, benannt nach der französischen Mutterabtei Corbie in der Picardie. Von der Wiege christlicher Kultur im Norden Deutschlands ist nur das karolingische Westwerk erhalten. Andere Bauten überstanden den Dreißigjährigen Krieg nicht; die Anlage wurde als barockes Schloss wieder aufgebaut und im 19. Jh. säkularisiert. Im Schloss zeigt das Museum Höxter-Corvey volks- und heimatkundliche Sammlungen und eine Ausstellung zur Abtei. Auch der Kaisersaal, die Bibliothek sowie die Prunk- und Wohnräume sind zu besichtigen und werden heute zu kulturellen Zwecken genutzt. Seit 2014 ist die Anlage ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Fürstenberg
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum Schloss Fürstenberg

Fürstenberg
1747 gründete Herzog Carl I. von Braunschweig (1713-80) die Fürstenberger Porzellanmanufaktur, die bis heute hochwertiges Geschirr und Figuren herstellt. Bis 1972 wurde im Jagdschloss produziert; heute ist es Sitz des Porzellanmuseums mit Ausstellungen zum Wandel der Tischkultur von 1747 bis heute. In der Besucherwerkstatt kann der Besucher den Porzellanhandwerkern über die Schulter schauen, sich aber auch selbst ein handgemaltes Porzellansouvenir gestalten. Auch ein Werksverkauf, Cafe und Restaurant fehlen nicht.
Höxter, Straße der Weserrenaissance
Tipp der ADAC Redaktion
Touren

Straße der Weserrenaissance

Höxter
Nicht nur in ihrer Anzahl einmalig sind die mehrflügeligen Schlossbauten mit aufwendigen Wendeltreppen (wie in Stadthagen, Bevern oder Hämelschenburg) sowie die Rat- und Bürgerhäuser (etwa in Hameln oder Minden), sondern auch in ihrer Pracht. Zu Beginn des 20. Jh. wurde für diese Architekturform entlang der Ober- und Mittelweser zwischen Hann. Münden und Bremen der Begriff ›Weserrenaissance‹ geprägt. Die Straße der Weserrenaissance ist rund 400 km lang und umfasst Städte in den vier Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Die Renaissance ist die Kulturepoche der beginnenden frühen Neuzeit, die auf das europäische Mittelalter folgte, und wurde später vom Barock abgelöst. Seit dem 14. Jh. glaubten italienische Humanisten, die Hochkultur der Antike sei durch das all zu profane Mittelalter verdrängt worden. Um zu den wahren Kulturleistungen zurückzukehren, müsse man sich die Antike zum Vorbild nehmen.
Holzminden
Tipp der ADAC Redaktion
Ortsbild

Holzminden

Holzminden
Aus dem Rindensaft von Fichten gelang dem in Holzminden geborenen Chemiker Wilhelm Haarmann (1847-1931) die Synthese von Vanillin. Das war 1874: die Geburtsstunde der Geschmackstoffindustrie vor Ort. Die »Stadt der Düfte und Aromen« lässt sich heutzutage ideal bei einem »duften« Stadtrundgang erkunden: Dazu wurden im Zentrum 15 Duftstelen aufgestellt, die gleichsam über Sehenswürdigkeiten und Aromen Auskunft geben, wenn gleich beide Informationen nicht zwingend im Sinnzusammenhang stehen. Da ist beispielsweise Duftstele Nr. 5: Kamille. Zu sehen ist das Tilly-Haus am Johannismarkt, in dem der Feldherr während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) vorübergehend Quartier bezogen haben soll. Ganz nebenbei erfährt der Betrachter Wissenswertes über die Heilpflanze. Oder die Duftstele Nr. 14: Patchouli. Hier wird der Marktplatz der einstigen Ackerbürgerstadt vorgestellt, ebenso wie die wundheilende und aphrodisische Wirkung des intensiven Öls vom Lippenblütler.
Fürstenberg
Tipp der ADAC Redaktion
 

Fürstenberg

 
Höxter entdecken

Wissenswertes zu Höxter

Auf gut ausgebauten Radwegen lässt sich die nähere Umgebung von Höxter entspannt erkunden. Sehr empfehlenswert ist eine Tour ins nahegelegene Fürstenberg mit dem gleichnamigen Museum Schloss Fürstenberg, das auf einer Anhöhe über der Stadt thront und eine Porzellanausstellung beherbergt. Auf dem Rückweg lädt der Badesee in Godelheim zu einem erfrischenden Sprung ins kalte Nass ein.

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Häufig gestellte Fragen

Beliebte westfälische Produkte, die sich auch als Mitbringsel eignen, sind ungewöhnliche regionale Fruchtaufstriche, Nieheimer Käse und die Biere der Privatbrauerei Warburger wie das Landbier und der Urtyp.