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Unterschleißheim, Marionettentheater Bille
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Marionettentheater Bille

Unterschleißheim
Das Marionettentheater Bille ist seit 1794 ein Famileinunternehmen. Lange Zeit war es ein Wandertheater,  ließ sich aber 1985 in München nieder. Vor allem werden die Märchen der Gebrüder Grimm aufgeführt, im Abendprogramm aber auch Stücke wie Doktor Faust und die Entführung aus dem Serail.
Oberschleißheim, Schloss Lustheim
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Schloss Lustheim

Oberschleißheim
Anlässlich seiner Vermählung mit der österreichischen Kaisertochter Maria Antonia im Jahre 1685 beauftragte Kurfürst Max Emanuel den Architekten Enrico Zuccalli mit der Errichtung des Jagd- und Gartenschlösschens Lustheim. Es liegt am Ostrand des ausgedehnten Barockparks der Schlossanlage Schleißheim. Ein bedeutender Freskenzyklus verherrlicht die Jagdgöttin Diana. Heute birgt Schloss Lustheim die weltberühmte und nach Dresden bedeutendste Sammlung früher Meissener Porzellane, darunter das berühmte Schwanenservice des Grafen von Brühl. Der Bestand umfasst über 2000 Stücke.
Oberschleißheim, Altes Schloss Schleißheim
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Altes Schloss Schleißheim

Oberschleißheim
Gleich gegenüber vom Neuen Schloss Schleißheim liegt das Alte Schloss, hinter dessen rekonstruierter Fassade (das Original wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört) sich heute eine Zweigstelle des Bayerischen Nationalmuseums befindet. Neben der Sammlung zur Landeskunde Ost- und Westpreußens beherbergt das Museum eine über 6000 Einzelobjekte umfassende Dauerausstellung zur religiösen Fest- und Alltagskultur der Welt.
München, Neues Schloss Schleißheim
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Neues Schloss Schleißheim

Oberschleißheim
Die Renommiersucht der Wittelsbacher bescherte den Münchnern ein beliebtes Ausflugsziel im Norden der Stadt. Drei Schlösser stehen zur Auswahl: das Alte Schloss, das Neue Schloss, das wegen seiner eindrucksvollen Größe oft auch Münchner Versailles genannt wird, und das Schloss Lustheim. Das Neue Schloss wurde im Auftrag Kurfürst Max Emanuels begonnen und ab 1719 unter Joseph Effner vollendet. Von der ursprünglich geplanten monumentalen Vierflügelanlage ist nur der Hauptflügel realisiert worden. Im Innern bietet es nicht nur prunkvoll ausgestatteten Säle und Treppenhäuser, sondern auch eine Sammlung von Barockgemälden.
Dachau, KZ-Gedenkstätte Dachau
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

KZ-Gedenkstätte Dachau

Dachau
Am 22. März 1933 wurde das Konzentrationslager Dachau eröffnet und erst zwölf Jahre später mit dem Ende des NS-Regimes geschlossen. In dieser Zeit waren hier mehr als 200.000 Menschen inhaftiert, 41.500 fanden den Tod. Bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau wirken die Gräuel des unmenschlichen NS-Regimes bis heute noch nach. Die Geschichte des Konzentrationslagers Dachau Das Konzentrationslager entstand 1933 auf dem Gelände einer ehemaligen Pulver- und Munitionsfabrik vor den Toren Münchens. Es war nur für männliche Häftlinge vorgesehen und diente als Vorbild für alle späteren Konzentrationslager. Ab März 1933 wurden in Dachau zunächst politische Gegner des NS-Regimes inhaftiert. Später wurden auch Juden, Homosexuelle, Sinti und Roma sowie Anhänger anderer Glaubensrichtungen wie die Zeugen Jehovas verfolgt und inhaftiert. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kamen ausländische Häftlinge und Kriegsgefangene hinzu. Am 29. April 1945 wurde Dachau schließlich durch amerikanische Einheiten befreit. Vom Ort des Grauens zur KZ-Gedenkstätte Auf Initiative der Überlebenden wurde das Konzentrationslager in eine Gedenkstätte umgewandelt, die 1965 mit einer ersten Ausstellung eröffnete. 1997 erfolgte eine umfassende Umgestaltung mit verbesserter Besucherführung. Auf einer Karte sind die wichtigsten Orte wie der Appellplatz, das ehemalige Wirtschaftsgebäude mit der Hauptausstellung und der ehemalige Krematoriumsbereich eingezeichnet. Weitere Ausstellungen befinden sich im ehemaligen Lagergefängnis und in einer rekonstruierten Baracke. Im Außenlager wurden weitere Gedenkorte angelegt, darunter die evangelische Versöhnungskirche, die katholische Todesangst-Christi-Kapelle und eine jüdische Gedenkstätte.
Oberschleißheim, Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Flugwerft Schleißheim

Oberschleißheim
In der Flugwerft Schleißheim, einer zum Deutschen Museum gehörigen Sammlung, dokumentieren 70 Flugzeuge die Geschichte der Luftfahrt: Propellermaschinen, Hubschrauber, Segelflieger, Gleitflugzeuge, Senkrechtstarter, Strahlflugzeuge und Raketen. In der gläsernen Werkstatt kann man miterleben, wie die Flugobjekte restauriert werden.
München, Allianz Arena
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Allianz Arena

München
Nach einem Volksentscheid 2001 wurde beschlossen, dass in München ein weiteres Stadion gebaut werden sollte. Das Fußballstadion wurde von den Schweizer Architekten Herzog & De Meuron entworfen. Die berühmt gewordene Außenhaut der Arena besteht aus aufgepumpten Folienkissen, die in allen Farben des Regenbogens beleuchtet werden können. Zwei Eröffnungsspiele in der Allianz Arena Bereits im Mai 2005 wurde die Allianz Arena mit gleich zwei Freundschaftsspielen offiziell eröffnet, der TSV 1860 München besiegte den 1. FC Nürnberg mit 3:2, am nächsten Tag erreichte der FC Bayern München gegen die deutsche Nationalmannschaft ein stolzes 4:2. Seitdem ist die Arena Austragungsort für Bundesliga-, Champions-League-, Europa- und Weltmeisterschaftsspiele. Es bietet Platz für 75.000 Zuschauer und ist damit das zweitgrößte Stadion in Deutschland. Ein Stadion für den FC Bayern Seit dem Ausscheiden von 1860 München aus der Bundesliga ist der FC Bayern alleiniger Nutzer und hat der Arena im Lauf der Zeit auch seinen rot-weißen Farbstempel aufgedrückt. Ein Museum dokumentiert die Geschichte des Erfolgsclubs. Auch Stadiontouren werden angeboten. Und der Shop verkauft auf über 1000 Quadratmetern alles, was Fan-Herzen höherschlagen lässt.
München, Heilig-Kreuz-Kirche
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Heilig-Kreuz-Kirche

München
Zu den Messen geöffnet ist das älteste Gotteshaus Münchens, der erste Bau von 815 wurde Anfang des 13.Jh. durch eine romanische Kirche ersetzt. Die mit Kalkfarbe auf roten Ziegelwände gemalten Fresken wurde 1981 freigelegt. Halb im nahen Schuttberg vergraben ist eine Kopie der Kirche, sie erinnert an das verschwundene Dorf Fröttmaning.
Münchener Umland
Tipp der ADAC Redaktion
 

Münchener Umland

 
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Märchenkönig Ludwig II. – ein Monarch in seiner eigenen Welt

Die Rätsel um Leben und Tod König Ludwig II. gehören untrennbar zu Bayern. 1845, als der Erbprinz im Münchener Schloss Nymphenburg geboren wurde, herrschte sein Großvater Ludwig I. in Bayern. Ihm folgte Max II., der das Land so streng regierte, wie er Ludwig und dessen jüngeren Bruder Otto erzog. Als Maximilian II. 1864 starb, wurde Ludwig II. von Bayern zum König gekrönt, im Alter von 18 Jahren. In innen- und außenpolitisch turbulenter Zeit ging er mit Eifer und Idealismus ans Werk.  Schöngeist im Krieg 1866 wurde Bayern gegen den Willen Ludwigs in den Krieg Österreichs gegen Preußen verwickelt. Nach der Niederlage musste sich Bayerns Armee dem preußischen Oberbefehl unterstellen, ein Umstand, der das Land 1870 in den deutsch-französischen Krieg zog. 1871 gelang Bismarck die Reichsgründung. Ludwig schmerzte die Preisgabe der bayerischen Souveränität, immerhin erhandelte er etliche Sonderrechte.  Er muss einsam gewesen sein, der junge König. Seine Homosexualität konnte er nicht offen leben. Eine Verlobung mit Herzogin Sophie von Bayern währte nicht lange. Tief verbunden fühlte sich Ludwig seiner Großcousine Sisi, der österreichischen Kaiserin Elisa­beth. Es war keine erotische Beziehung, sondern eine Wesensverwandtschaft: Beiden war die Krone eine Last, beide waren fantasievoll, beide galten als exzentrisch, beide liebten ihre oberbayerische Heimat.  Förderer der Musik Richard Wagners und Bauherr von Schloss Neuschwanstein Den tiefsten Einfluss auf Ludwig übte Richard Wagner aus. Der zu dieser Zeit hoch verschuldete Komponist konnte mit Ludwigs Hilfe sein Werk fortsetzen und schenkte dem jungen König dafür die Fantasiewelten seines Musiktheaters. Schon bald zwang die bayerische Regierung Ludwig, Wagner zu entlassen und seinen Traum aufzugeben, über den Isarauen ein gigantisches Festspielhaus zu bauen. Ludwig, schwer enttäuscht, plante danach kein Bauwerk mehr für die Öffentlichkeit, nur für sich selbst. Zuerst baute Ludwig II. Schloss Linderhof in den Ammergauer Alpen, dann das märchenhafte Schloss Neuschwanstein in der Nähe von Füssen, danach nach Vorbild des  französischen Versailles, sein Schloss Herrenchiemsee mitten im Chiemsee.  Absturz und rätselhafter Tod Er gab Staatsgelder mit vollen Händen aus und vernachlässigte seine Amtsgeschäfte. Eine von der bayerischen Regierung eingesetzte Ärztekommission urteilte ohne Untersuchung, dass die »geistigen Kräfte seiner Majestät zerrüttet« seien. Ludwig wurde 1886 entmachtet und nach Schloss Berg gebracht. Hier starb er am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Unfall? Selbstmord? ­Gewalttat? Man weiß es nicht. In Berg markiert ein Holzkreuz im See wenige Meter vom Ufer entfernt die Stelle, wo man die Leiche des Königs fand.
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