Berühmt als Goldstadt entwickelte sich Pforzheim über Jahrzehnte hinweg zum Zentrum der Schmuck- und Uhrenindustrie in Deutschland. Doch nicht nur die lange Tradition der Schmuckherstellung macht Pforzheim beliebt, sondern auch die Lage. Eingebunden in den Schwarzwald, gleicht die Stadt, die 1945 durch einen Luftangriff zerstört wurde, einem natürlichen Kleinod. Kraichgau und Stromberg rahmen Pforzheim ein und locken im Urlaub zu Wanderungen. Die Stadt selbst gilt als guter Ausgangspunkt für eine Reise durch den Schwarzwald. Ganzjährig begeistert Pforzheim seine Gäste mit einem vollen Veranstaltungskalender. Nicht zuletzt ist aber auch die Stadt selbst einen ausgedehnten Spaziergang wert.
Die Welt des Schmucks erkunden: von den Schmuckwelten bis zum Museum
Vor allem die Schmuckherstellung macht Pforzheim heute weltberühmt. In Europas größtem Schmuck- und Uhrenhaus ist die Erlebnisausstellung Schmuckwelten untergebracht. Als eins der Top-Ausflugsziele der Stadt präsentiert sie sich mit einem einzigartigen Ambiente und hält auf insgesamt drei Etagen besondere und brillante Meisterwerke bereit. In einem der Erlebnisbereiche können Besucherinnen und Besucher selbst kreativ werden und sich in der Schmuckherstellung probieren. Weltweit einzigartig zeigt sich ebenso das Schmuckmuseum von Pforzheim. Es umfasst rund 2.000 Exponate, die sich der Schmuckkunst aus den vergangenen fünf Jahrtausenden widmen.
Pforzheim-Routenplaner zu den Burgruinen
Mit ADAC Maps geht es zur Burgruine Kräheneck. Einst als Creinegg bekannt, stammt die Wehranlage ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. Bereits die Lage macht die Ruine zu einem der Highlights unter den historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. So befindet sich das Bauwerk inmitten eines Waldes. Besonderen Charme versprüht die Burgruine Liebeneck. Die ehemalige ritterliche Adelsburg wurde einst für den Schutz der Floßzollstelle verwendet, die an der Würm gelegen war. Sie diente aber auch der Überwachung der Handelsstraße.