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Dinkelsbühl

Dinkelsbühl

Dinkelsbühl gilt immer noch als Geheimtipp, obwohl die Stadt im Wörnitztal wahrlich mit ihren Pfunden wuchern kann. Die mittelalterliche Altstadt lockt mit Fachwerkbauten und Stadtmauer, die Umgebung mit Natur pur. So ist das Wörnitzstrandbad eines der letzten Flussbäder Bayerns und auf den Schornsteinen in und um die ehemalige Reichsstadt brüten Störche. Dinkelsbühl gehört zur Metropolregion Nürnberg und ist mit ADAC Maps über die Autobahnen A6 und A7 schnell zu erreichen.

Dinkelsbühl-Reisetipps: die besten Sehenswürdigkeiten

Der unangefochtene Star im Urlaub ist die Altstadt von Dinkelsbühl selbst. Bis in die heutige Zeit von der Stadtmauer geschützt, konnte sich Dinkelsbühl seinen mittelalterlichen Charme erhalten. Neben den zahlreichen Fachwerkhäusern zählen der Altrathausplatz mit seinem Löwenbrunnen, der Weinmarkt mit seinen prächtigen Giebelhäusern und die Stadtmauer zu den Highlights. Die Altstadt kann auf eigene Faust mit dem Routenplaner oder im Rahmen einer Führung, zum Beispiel mit dem Nachtwächter, erkundet werden.

Reiseführer für Dinkeksbühl: moderne Kontraste

Dinkelsbühl ist kein Freilichtmuseum, sondern eine moderne Stadt. So befindet sich in der historischen Stadtmühle das Museum 3. Dimension, das sich ganz der Faszination Raum widmet. Zahlreiche Veranstaltungen locken auf der Reise nach Dinkelsbühl. Die lange Kulturnacht, das Heavy-Metal-Festival Summer Breeze oder der idyllische Weihnachtsmarkt machen Dinkelsbühl ganzjährig zu einem lohnenden Urlaubsziel. Ausflugsziele in der Umgebung sind die Stadt Feuchtwangen oder das Limeseum in Wittelshofen. Zum Wandern geht es auf den Hesselberg, mit 689 m Höhe der höchste Berg Mittelfrankens. Von hier aus eröffnet sich eine fantastische Sicht auf das Umland.

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ADAC vor Ort
Dinkelsbühl, Stadtpfarrkirche St. Georg
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Münster St. Georg Dinkelsbühl

Dinkelsbühl
Das Münster St. Georg wurde 1448 bis 1499 im spätgotischen Stil errichtet. Es ist die größte Hallenkirche Süddeutschlands. Das südliche Chorfenster, eine Stiftung der Bäckerzunft, verdient einen genauen Blick — seine Verzierungen bilden die Form von Brenzen. Vom Turm des Münsters geht der Blick weit über die Stadt.
Dinkelsbühl, Museum 3. Dimension
Tipp der ADAC Redaktion
Museen

Museum 3. Dimension

Dinkelsbühl
Einen Kontrast zur historischen Kulisse Dinkelsbühls setzt das ›Museum 3. Dimension‹, auch wenn es in der historischen Stadtmühle vor dem Nördlinger Tor untergebracht ist. Durch optische Rotationsillusionen wie z.B. einem Windmühlenflügel und der Fechnerschen Stufenscheibe werden die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung anschaulich vorgeführt. Im Zentrum der Dauerausstellung steht die optische Illusion. Der Bogen spannt sich von stereoskopischen Grafiken bis zur Holographie. Faszinierend ist das Gesicht eines Indianerhäuptlings, das sich je nach Standort des Betrachters verändert; Männer dürfen erleben, von den Augen einer schönen Frau in jeden Winkel des Raumes verfolgt zu werden.
Dinkelsbühl, Stadtmauer
Tipp der ADAC Redaktion
Bauwerke

Stadtmauer

Dinkelsbühl
Der turmbewehrte, fast vollständig erhaltene Stadtmauerring stimmt mit vier mächtigen Stadttoren auf das Mittelalter ein. Ein Rundwanderweg führt meist unmittelbar an ihm entlang. Ein Faltblatt zeigt den Weg, es kann unter www.tourismus-dinkelsbuehl.de/ihr-urlaubsort/stadtrundgang heruntergeladen werden.
Dinkelsbühl, Kinderzeche Dinkelsbühl
Tipp der ADAC Redaktion
Veranstaltungen

Kinderzeche Dinkelsbühl

Dinkelsbühl
Mitte Juli, wenn die »Kinderzeche« gefeiert wird, wimmelt es in den Gassen von Dinkelsbühl vor Menschen. Das zehntägige Heimatfest erinnert an ein Ereignis aus dem Dreißigjährigen Krieg, als die Stadt durch eine mutige und rührende Aktion der Dinkelsbühler Kinder vor einer Einnahme durch die schwedischen Belagerer im Jahre 1632 gerettet wurde. Seit 1897 wird diesem Ereignis in unveränderter Form gedacht. Termine 2023: 14. - 23. Juli
Dinkelsbühl entdecken

Wissenswertes zu Dinkelsbühl

Im Dreißigjährigen Krieg soll eine Gruppe von Kindern die schwedischen Belagerer davon abgehalten haben, die Stadt zu plündern. Bei einem Schulfest wurde die Sage nacherzählt, Ursprung des heutigen Heimatfestes „Kinderzeche Dinkelsbühl“, das zum immateriellen Kulturerbe zählt. Die Kinderzeche findet rund um dritten Montag im Juli statt, außerhalb dieser Reisezeit lässt sich der Tradition im Zeughaus nachspüren.

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Reiseführer-Themen

Odenwald und Spessart - wo Bischöfe bauten und edle Tropfen reifen

Mit Spessart, Odenwald und Franken treffen die drei Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zusammen. Bindeglied aller ist der Main, der den Spessart im Süden zum Odenwald, im Osten nach Franken begrenzt. Weitere Flüsse sind der Rhein, zu dessen Ebene im Westen die Bergstraße abfällt, im Süden der Neckar und im Osten die Tauber. Das Ausgleichs­klima entlang der Flüsse lässt exzellente Weine, an der hessischen Bergstraße sogar Mandeln und ­Zitrusfrüchte gedeihen. Und es liefert viel frische Luft zum Bootfahren, Radeln oder Wandern.  Rot ist der Wein in Klingenberg am Fuß des Spessarts, und sandsteinrot thront auch das Schloss Johannisberg in Aschaffenburg über dem Main. Im Hinterland, dem dichten Spessartwald, schützen Burgen mittelalterliche Fachwerkstädte. Von Wäldern und Flüssen Fachwerk kennzeichnet auch die kleinen ummauerten Winzerorte, die ›wehrhaften Zwerge im Fränkischen Weinland‹, wo der kräftig-fruchtige und für Franken typische Silvaner die Bocksbeutel füllt. ­Das Kunstzentrum der Re­gion ist Würzburg, dessen fürstbischöfliche Residenz ein exzellentes barockes Gesamtkunstwerk darstellt und bereits seit 1981 zum UNESCO-Weltkultur­erbe zählt.  Weiter südlich mäandert die Tauber durch ihr ›Liebliches Tal‹. Hier locken die Mittelalteridylle Rothenburgs sowie die ausdrucksstarken Schnitz­altäre Tilmann Riemenschneiders. In Heidelberg am Neckar treffen sich Touristen aus aller Welt und bewundern die Traumkulisse des Schlosses.In Mannheim richtet sich der Blick entweder auf die zeitgenössischen Exponate in der Kunsthalle oder gar gen Himmel im Planetarium. 
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Bier aus Franken: Frisch gebraut, naturtrüb und süffig

»Himmel, welch ein Bier!« rief der Dichter Jean Paul schon vor rund 200 Jahren aus, und es gibt bis heute keinen Grund, ihm zu widersprechen. Denn Oberfranken war, ist und bleibt die deutsche Bierregion par excellence. Hier vereinen sich mehr als 200 Brauereien zum fränkischen Bier­imperium. Die meisten sind mittelständische Unternehmen oder sogar Familienbetriebe, die nur für den Aus­schank im eigenen Gasthof brauen. Stilecht im Seidla Jeder Sud schmeckt ein wenig anders, je nach Hopfenart, Mälzverfahren und Quellwasser. Pils, Lager, Export und Märzen sind verbreitete Sorten, doch je nach Ort und Jahreszeit findet man eine Fülle spezieller Biersorten – vom Roggenbier über das malzige Bockbier bis hin zum Rauchbier. Der Besucher aus dem Norden sollte sich nicht abschrecken lassen, wenn er einmal ein kaum schäumendes Bier vorgesetzt bekommt. Es ist nicht abgestanden, sondern ungespundet, d.h. ohne den sonst üblichen Druck gelagert, und dadurch noch aromatischer. Serviert wird das Bier im Seidla, einem Steinkrug mit einem halben Liter Fassungsvermögen. Am besten schmeckt das fränkische Bier ›aufm Keller‹. Das sind Gaststuben und Biergärten, die sich direkt über den Bierkellern befinden. Diese wurden von den Brauern einst in die Wälder oder Berge vor den Stadttoren gegraben, um das Bier kühl zu halten. Michaels- und Stephansberg in Bamberg, der Kellerberg in Forchheim oder die Kellerstraße in Höch­stadt an der Aisch ziehen mit ihren Kellergaststätten im Sommerhalbjahr zahlreiche Bierliebhaber an.  Ebenso das Annafest, das seit 1840 Ende Juli und Anfang August auf dem Forchheimer Kellerberg gefeiert wird. Während des Winterhalbjahres sind die Bockbieranstiche in Bamberg seit jeher gesellschaftliche Ereignisse, zu denen sich ein buntes Publikum rund um den starken, dunklen Gerstensaft versammelt. Auf Bier-Schmecker-Tour In Franken gehört Bier zur Kultur, und deshalb wird diese auch in der Theorie gepflegt. So gibt es informative Brauereimuseen in Kulmbach, Bayreuth und Bamberg. In der Fränki­schen Schweiz stehen Brauereiwanderungen auf dem Programm, und bei Bierverkostungen in Kulmbach lernt man, Farbe, Hopfenaroma und Geschmack zu differenzieren. Ein besonderes Erlebnis bietet die ›Bier-Schmecker-Tour‹ in Bamberg: Die Teilnehmer erkunden, ausgerüstet mit Seidla und Biergutscheinen, die vielfältige Bamberger Bierlandschaft.
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Häufig gestellte Fragen

Dinkelsbühl hat eine der schönsten mittelalterlichen Innenstädte Deutschlands. Verwinkelte Gassen, Weiher und Wassergräben, knorzige Fachwerkhäuser und authentische Handwerks- und Gastronomiebetriebe auf der Karte prägen die Altstadt. Die Stadtmauer mit ihren 14 Türmen und vier Stadttoren ist vollständig erhalten.

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