Am Ostrand des Schwäbisch-Fränkischen Waldes liegt die frühere Residenzstadt der Fürstpröpste, deren Schloss aus dem 18. Jh. auf einem Hügel hoch über Ellwangen thront. Heute dient es als Behördensitz, Jugendherberge und Schlossmuseum mit prunkvollem Thronsaal sowie Sammlungen von Barockkrippen und Fayencen. Im Stadtkern reihen sich um das 764 gegründete Benediktinerkloster mit der barockisierten Basilika St. Veit aus dem 12./13. Jh. historische Bauten wie die Stiftsherrenhäuser, das Palais Adelmann (1688), das Landgericht (1748) und die barocke Jesuitenkirche (1724-29) mit ihren großartigen Deckengemälden.
In der mittelalterlichen Nikolauspflege gibt das Alamannenmuseum anhand archäologischer Funde Einblick in die Besiedlung Süddeutschlands im 3.-8. Jh.
In exponierter Höhenlage erhebt sich die Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg. Sie ist ein barockes Meisterwerk, 1682-85 nach Plänen von Michael Thumb geschaffen. Blickfang im reich stuckierten Inneren ist der riesige, blau marmorierte Hochaltar.